Heuer keine Erhöhung der Richtwert-Mieten

Die Anpassung der Richtwerte für Altbaumieten setzt 2016 aus. Während sich die AK darüber freut, ortet der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) Populismus.

Das Richtwertsystem wurde im Jahr 1994 per Bundesministerium verordnet und betrifft laut AK heute 300.000 Haushalte in privaten, alten Zinshäusern bundesweit (mit Mietverträgen nach 1.3.1994) und in Wiener Gemeindewohnungen (mit Mietverträgen ab 2004). Bei jeder Neuvermietung sind bei der Preisgestaltung eben diese Richtwerte heranzuziehen.Bei jeder Neuvermietung sind ebendiese Richtwerte heranzuziehen.

Rund 150 Euro Ersparnis

Zuletzt wurden die Richtwerte im April 2014 um 4,5 bis 4,7 Prozent erhöht. So liegt der Richtwert-Quadratmeterpreis etwa im Burgenland zurzeit bei 4,92 Euro. In Wien, wo sich übrigens die meisten der von dieser Regelung betroffenen Wohnungen befinden, liegt der Quadratmeterpreis bei 5,39 Euro und in Vorarlberg bei 8,28 Euro. Gegolten hätten diese Richtwerte noch bis April 2016, nun werden erst 2017 wieder Anpassungen stattfinden. Laut Bundeskanzler Faymann bedeutet die heurige Aussetzung eine Ersparnis von run 150 Euro je betroffenem Haushalt und Jahr. Laut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ersparen sich die Betroffenen rund 150 Euro im Jahr. Kaske hofft nun, "dass auch die ins Stocken gekommenen Verhandlungen bei der Mietrechtsreform neuen Schwung erhalten". - derstandard.at/2000029793282/Richtwertmieten-Heuer-keine-ErhoehungLaut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ersparen sich die Betroffenen rund 150 Euro im Jahr. Kaske hofft nun, "dass auch die ins Stocken gekommenen Verhandlungen bei der Mietrechtsreform neuen Schwung erhalten". - derstandard.at/2000029793282/Richtwertmieten-Heuer-keine-ErhoehungLaut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ersparen sich die Betroffenen rund 150 Euro im Jahr. Kaske hofft nun, "dass auch die ins Stocken gekommenen Verhandlungen bei der Mietrechtsreform neuen Schwung erhalten". - derstandard.at/2000029793282/Richtwertmieten-Heuer-keine-ErhoehungLaut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ersparen sich die Betroffenen rund 150 Euro im Jahr. Kaske hofft nun, "dass auch die ins Stocken gekommenen Verhandlungen bei der Mietrechtsreform neuen Schwung erhalten". - derstandard.at/2000029793282/Richtwertmieten-Heuer-keine-Erhoehung

Laut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ersparen sich die Betroffenen rund 150 Euro im Jahr. Kaske hofft nun, "dass auch die ins Stocken gekommenen Verhandlungen bei der Mietrechtsreform neuen Schwung erhalten". - derstandard.at/2000029793282/Richtwertmieten-Heuer-keine-Erhoehung

AK erfreut, Immobilienwirtschaft wehrt sich

AK-Präsident Rudi Kaske zeigte sich am Dienstag sehr erfreut über die Aussetzung der Indexanpassung. Es sei wichtig in Zeiten ohnehin immer weiter ansteigender Mieten Maßnahmen zu setzen, um die MieterInnen nicht noch weiter zu belasten.

Kritisch sieht hingegen der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft den Ministerialbeschluss. „Anstatt die Schwachstellen der österreichischen Wohnpolitik nachhaltig zu beseitigen, wird hier eine populistische Maßnahme gesetzt, die noch dazu primär jenen Mieterinnen und Mietern zu Gute kommt, die ohnehin die Vorteile des mietrechtlichen Preisschutzes genießen.“, so ÖVI-Präsident Georg Flödl. Mit dieser gesetzlich verordneten Zwangspause bei der Wertsicherung der Richtwertmieten würden Immobilieninvestitionen weiter hintangestellt und die Immobilien- und Bauwirtschaft in Österreich noch mehr gebremst werden.


AutorIn:

Datum: 27.01.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Rechtstipps

Eine Gemeindewohnung kriegt nicht jeder. Schon allein, dass man auf die Warteliste kommt, muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Die wichtigsten Fakten rund um Gemeindewohnungen erfahren Sie hier.

Um eine Eigentumswohnung erfolgreich verkaufen zu können, sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Diverse Schönheitsfehler oder kleine Mankos können kostengünstig beseitigt werden und wirken sich positiv auf den Erlös aus.

Gerade bei Tauwetter stellen Dachlawinen eine große Gefahr für Passanten oder auch geparkte Autos dar. Generell haftet der Eigentümer für die Räumung seines Daches. Das Aufstellen von Warnstangen ist nicht genug...

In Österreich gibt es derzeit zwar keine Erbschafts- oder Schenkungssteuer, wenn Sie Ihre Immobilie aber vererben oder verschenken wollen, fallen trotzdem Steuern und Abgaben an. Womit Sie rechnen müssen, lesen Sie hier.

Sie sind MieterIn und nicht sicher, welche anfallenden Reparaturen von Ihnen persönlich bezahlt werden müssen, und wofür die WohnungseigentümerInnen zuständig sind? Wir haben die wichtigsten Reparaturposten für Sie zusammengefasst.

Das Thema Betriebskosten-Abrechnung muss nicht unangenehm sein: Lesen Sie unsere zehn Tipps, die Ihnen helfen, Kosten zu senken und besser zu Ihrem Recht zu kommen.

Schnellere Abwicklung von Immobilientransaktionen durch deutlich verkürzte Wartezeiten, sowie reduzierte Kosten für Antragsssteller und Ämter: Lesen Sie hier wie der "Grundbucheintrag neu" funktioniert, und was er bringt.

Neben der Zwangsversteigerung von Immobilien, bietet sich dem interessierten Hauseigentümer auch ein Markt der "freiwilligen" Hausversteigerungen. Was Sie beachten sollten und welche Arten der Versteigerungen es gibt, erfahren Sie hier.

Der Makler führt lediglich ein Vermittlungsgeschäft durch und unterliegt Aufklärungs- und Informationspflichten. Pflichtverletzungen können zu teilweisem Provisionsverlust führen. Als Konsument können Sie auch nach der Unterschrift vom Vertrag zurücktreten.