Ein Fremdwährungskredit ist nichts anderes als eine Spekulation auf Zinsen und Währungen. Wie bei anderen Spekulationsgeschäften ist daher sowohl der Einstiegs- als auch der Ausstiegszeitpunkt entscheidend.
Ausschlaggebende Faktoren für die Gewinnchancen bzw. -risken
Zinssatzentwicklung
Der Zinssatz wird variabel vereinbart und laufend den Marktverhältnissen angepasst. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, den noch aushaftenden Kreditbetrag wieder in Euro zu konvertieren (umzuwandeln) bzw. mit Zustimmung der Bank in eine andere frei konvertierbare Fremdwährung umzuschulden … zu "switchen". Von dieser Möglichkeit können Sie Gebrauch machen, wenn der gewünschte Effekt, also der Vorteil durch die niedrigere Verzinsung in der Fremdwährung, nicht mehr gewährleistet scheint bzw. wenn sich die Wechselkurse ungünstig entwickeln.
Wechselkursentwicklung
Es ist auch für Profis schwierig, die künftigen Wechselkurse in Relation zum Euro vorherzusehen. Auch die historische Entwicklung bereits vorliegender Charts gibt keine Garantie für eine analoge Weiterentwicklung in der Zukunft ab.
Im Fall sinkender Wechselkurse, d.h. wenn sich der Eurogegenwert der Fremdwährung verringert, ergibt sich für Sie ein Gewinnpotential - im Falle steigender Kurse ein entsprechendes Verlustpotential. Sowohl Gewinne als auch Verluste können nur im Falle der Konvertierung realisiert werden. Die Entscheidung über den richtigen Zeitpunkt der Konvertierung liegt einzig und allein bei Ihnen.
Wie viel kostet ein Fremdwährungskredit?
Fremdwährungskredite wurden von fast allen Banken angeboten. Bei der Bonitätsprüfung wird von einer Euro-Finanzierung ausgegangen, d.h., Sie müssen sich das Darlehen auch in der teureren Eurovariante leisten können. Noch dazu wird ein 35%iger Sicherheitszuschlag mit einkalkuliert. Eine Fremdwährungsfinanzierung birgt eben neben vielen Vorteilen auch Risken in sich!
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