Auch wenn derzeit Fremdwährungkredite nur von einzelnen Instituten unter vorgehaltener Hand angeboten werden, gibt es sie noch.
98% der derzeitigen Fremdwährungskredite sind im schweizer Franken (CHF) platziert. An zweiter Stelle liegen mit je 1% der japanische Yen (YEN) und der amerikanische Dollar (USD) gleichauf, sagen die Finanzierungsexperten in Österreichs Banken. Warum unsere Nachbarn hier so dominieren liegt auf der Hand.
Was spricht für den CHF?
Das Zinsniveau in der Schweiz trotz Krise ist in etwa gleich mit der europäischen Zentralbank gestiegen als auch gefallen, liegt aber nach wie vor rund 1,5% unter dem der EURO Zone.
Die wirtschaftliche Entwicklung läuft mehr oder weniger parallel zur EU und die Schweiz ist bedacht hier höhere Kursschwankungen zu vermeiden. Das heißt, das Kursrisiko ist minimal. Große Spekulationsgewinne können aber auch nicht eingefahren werden.
Was spricht für den YEN?
Für den Einstieg in den YEN spricht zurzeit nichts. Die japanische Wirtschaft steht, glaubt man den jüngsten Wirtschaftsdaten, schon wieder vor einem Abschung. Der Yen wird also gegenüber dem Euro zulegen. Wer jetzt noch Schulden in Japan hat, der sollte sich mit seinem Berater zusammen setzen und vielleicht einen Umstieg in den CHF in Erwägung ziehen..
Was spricht für den USD?
Nichts, da das Währungsrisko am höchsten ist.
Im Euro haben Sie derzeit die geringsten Risikofaktoren. Sie können später noch immer umschulden, wenn sich die Wirtschaftslage stabilisiert hat.