In der kalten Jahreszeit ruht der Garten; kurz davor wird er aber noch einmal pflegeintensiv.
Der Rasen
Die herabgefallenen Blätter sollten nicht zu lange auf der Grasnarbe liegen. Das schadet dem Rasen, weil die Gräser schlecht belüftet werden. Einen letzten Rasenschnitt sollte man unbedingt noch bei trockenem Boden durchführen. Mähen bei feuchtem Boden bringt mehr Schaden als Nutzen. Die Struktur des Bodens wird durch die Belastung verdichtet und für die Wurzeln wird es schwieriger den Boden zu durchdringen.
Was tun mit dem vielen Laub?
- Es bricht nicht die Welt zusammen, wenn etwas Laub auf dem Rasen liegt. Aber vor allem "krankes" Laub (faulig und modrig) gehört entfernt und in den Müll.
- Schwer verrottbares Laub von Kastanien und Walnüssen sollte man besser nicht auf den Kompost geben und ebenfalls im Müll entsorgen.
- Alles andere Laub sollte kompostiert und mit Häcksel gemischt werden. So entsteht im Laufe des nächsten Jahres eine hervorragende Komposterde, die allen Pflanzen gut tut.
Stauden und Gräser
Abschneiden oder stehen lassen? … das ist die Frage. Ein zurechtgestutztes Beet sieht auf den ersten Blick zwar perfekt aus, doch will man sich das wirklich bis zum nächsten Frühjahr anschauen? Es ist sicherlich schöner, wenn man markante Samenstände stehen lässt. Auch Gräser sehen malerisch aus, wenn sich Tautropfen oder Eiskristalle daran festgesetzt haben. Die trockenen Blätter schützen auch die Pflanze bis zum Frühjahr. Allerdings nur dann, wenn sie auch gesund sind.