Österreichs Baum des Jahres: Wacholder

Seit 1994 schon wird in Österreich jedes Jahr ein Baum des Jahres gekürt. Vergeben wird die Auszeichnung vom Lebensministerium gemeinsam mit dem Kuratorium Wald. Für 2017 wurde der Wacholder auserkoren.

Die meisten denken beim Wort Wachholder als erstes an die kleinen, schwarzen Beeren, ohne die viele Gerichte der heimischen Küche wohl nicht so delikat wären. Doch der österreichische Baum des Jahres 2017 kann noch viel mehr, als dieses beliebte Küchengewürz zu liefern.

Weitverbreitetstes, robustes Nadelgehölz

Der Gemeine Wacholder kommt weltweit vor und das vom Flachland bis hinauf ins Hochgebirge. Einzelne Pflanzen wurden sogar auf Höhen von über 3.500 Metern gefunden. In Europa wächst der Wachholder von der Küste des Eismeeres im Norden bis nach Zentralspanien und Sizilien im Süden. Charakteristisch für den Baum des Jahres 2017 ist sein hoher Lichtbedarf, was ihn zum landschaftsprägenden Element besonders in Heidelandschaften des Tieflandes macht. Für den Naturschutz ist der Wacholder sehr bedeutend, da unzählige Lebewesen auf und in der Nähe dieses Strauches oder Baumes ihren Lebensraum haben.

Mit der Nominierung des Gemeinen Wacholders zum heurigen Baum des Jahres (in Deutschland ist der Baum des Jahres 2017 übrigens die Fichte) soll laut den Nominierenden auf die Wichtigkeit einer naturnahen und extensiven Landnutzung für den Erhalt naturschutzfachlich wertvoller Standorte hingewiesen werden.


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Datum: 17.03.2017

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