Welche Pflanzen für sonnige Gartenbereiche?

Duftende und farbenfrohe Blütenmeere lassen sich vor allem an den sonnigen Stellen im Garten umsetzen. Erfahren Sie hier alles über die passenden Sorten und gut funktionierende Kombinationen.

In jedem Garten gibt es sonnige Bereiche, die sich wunderbar für reine Blumenbeete eignen. Am besten verwenden Sie dafür verschiedene Blütenstauden, die vom Frühling bis in den Herbst hinein blühen. Die Kombination mit Rosen, die im Juni oder Juli (oft auch erst im September) ein absolutes Blütenhighlight geben, oder mit Sträuchern, die im Frühjahr blühen, im Sommer bunte Blätter tragen und danach eine schöne Herbstfärbung bieten ist auch perfekt.

Fogflow/Shutterstock.com © Fogflow/Shutterstock.com

Aquilegia "Biedermeier" Akelei

Das perfekte Blumenbeet

Bei der Anlage eines Blumenbeetes ist es besonders wichtig, ein paar Überlegungen anzustellen: Welche Blütenfarbe möchte ich, wann soll das Blütenhighlight stattfinden? Ist dies einmal entschieden, geht es an die Auswahl der Pflanzen. Hier gibt es eine Vielzahl an Sorten, die sich wunderbar kombinieren lassen.

Ein bisschen Inspiration

  • Die klassische Chrysantheme blüht sehr lange und bietet über Wochen ein optisches Highlight. Das Mädchenauge mit kleinen, gelben Blüten und zarten nadel-artigen Blättern blüht auch den ganzen Sommer über und passt perfekt dazu.
  • Die Blüte ist sicher der wichtigste Aspekt, aber auch die Blattfarbe sollte bei der Zusammensetzung der Beete bedacht werden, etwa beim Salbei, der nicht nur sehr schön blau blüht, sondern auch den ganzen Sommer über buntes Laub hat, das seinen südländischen Charakter unterstreicht. Er eignet sich da her perfekt als Zugabe zu bunten Blumen. Zudem kann er auch zum Kochen verwendet werden.
  • Eine ganz besondere Pflanze ist die als Zimmerpflanze bekannte Palmlilie. Winterharte Sorten mit Blütenhöhen von bis zu 150 cm können auch draußen gesetzt werden und verfügen über sehr lange Blütezeiten. Sie wertet Ihr Blumenbeet also ganzjährig optisch auf.
  • Die klassischen sommerblühenden Blütenstauden haben den Nachteil, dass sie ab Herbst nichts mehr zeigen. An auch im Winter sichtbaren Stellen im Garten ist es daher sinnvoll, auch i mmergrüne Pflanzen, Winterblüher oder solche mit schöner Herbstfärbung hineinzugeben.

Zweite Blütezeit bedenken

Vielen Blütenstauden, die im Frühsommer blühen, kann man mit einem kleinen Trick zu einer zweiten Blüte verhelfen: Schneidet man diese, etwa die Katzenminze, knapp über dem Boden ab, so erhält man vier bis sechs Wochen später einen zweiten Blütenflor.


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Datum: 10.03.2016

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