Flieder im Garten

Der Flieder zählt zu den Ölbaumgewächsen und hat eine große Artenvielfalt. Bei uns dominiert der gemeine Flieder, der als typischer Zierstrauch im Garten gepflanzt wird.

Die Flieder wachsen auf der ganzen Welt, ihre Sorten-Bandbreite ist riesig. Ein kleiner Überblick sowie wichtige Kauf- und Pflegetipps:

Gemeiner Flieder - der Klassiker

Der heimische Flieder ist auch als das typische Muttertagsgeschenk bekannt. Er blüht inzwischen aber auch schon Anfang April. Bei den klassischen Fliedern reicht das Farbspektrum von weiß über rosa, rot, violett und blau bis hin zu gelb blühenden Blüten die über ein schönes creme-gelb verfügen.

Was kaufen?

Beim Kauf sollte auf wurzelecht vermehrte Pflanzen geachtet werden, die nicht veredelt sind. Früher wurde gern und viel veredelt, was jedoch zur Folge hat, dass die Bodenausläufer blass-lila blühen und die eigentlich gewünschte Edelsorte in den Hintergrund tritt.

Shutterstock.com/AdrianC © Shutterstock.com/AdrianC

Der Juni-Flieder

Diese Sorte blüht erst nach den normalen Fliedern. Früher war dies im Juni, nun blühen sie – je nach Witterungsverlauf – zwischen Anfang und Mitte Mai. Die Blüte ist wesentlich feiner und zarter, dafür sind sie extrem reich blühend. Neue, kompakt und gedrungen wachsende Sorten, sind ideal geeignet für kleinere Gärten, da sie buschig im Wuchs sind.

Wann muss ich zurückschneiden?

Die Pflanzen - egal welche Sorte - sollten unbedingt nach der Blüte zurückgeschnitten werden, dann treiben sie durch, werden dicht buschig und setzen schon im Sommer und Herbst die Blütenknospen für das nächste Jahr an. Eine Neuheit ist der so genannte Bogenflieder, der seinen Namen den überhängenden Blütenrispen verdankt. Er blüht dunkelrot auf und wird dann hellrot bis fast weiß. Als kleinwüchsige, kompakte Sorte kann er sehr gut in kleineren Gärten aber auch auf Dachterrassen verwendet werden.


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Datum: 03.04.2015

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