Schneeball - Variantenreicher Hingucker

Der Schneeball stellt dank seiner Sortenvielfalt und der großen Sorten-Bandbreite in Sachen Blüte, Duftnoten und Wuchsgröße eine wichtige Pflanzengruppe für den heimischen Garten dar.

Es lassen sich grundsätzlich zwei Arten von Schneeball unterescheiden: Einerseits die heimischen Schneebälle, und auf der anderen Seite die 40-Tage-Schneebälle sowie die Duftschneebälle mit ihren besonders intensiv duftenden weißen Blütenbällen. Da es auch im Winter blühende Schneebälle gibt, bietet diese Pflanzensorte einen Blüheffekt, der von Dezember bis Juni andauern kann.

Chinesischer Schneeball

Die Neuheit des Jahres 2014 ist der Chinesische Schneeball mit seinen besonders großen Blüten von bis zu 20 cm Durchmesser. Die Pflanze blüht zunächst grün auf, wird dann heller und verfärbt sich im Sommer an Pergamentpapier erinnernd bräunlich. So bleibt sie dann bis zum Winter erhalten und liefert einen besonders schönen Blüheffekt.

Die 40-Tage-Schneebälle sind eine sehr schöne Gruppe der Schneebälle, die mit ihrer großen Bandbreite an Blüten, circa fünf Wochen lang blüht. Die klein bleibende Sorte „Pink Beauty“ hat – eine Besonderheit bei Schneebällen – rosa blühende, flache Blüten. Die klassischen Schneebälle werden etwa zwei Meter hoch und breit und blühen extrem reich. In der Vollblüte sind selbst die Blätter kaum noch zu erkennen. Die Pflanze lässt sich sehr gut kombinieren, etwa mit verschiedenen Blütenstauden oder Buchsbäumen. Verwendet man den Schneeball geschickt, ist er das ganze Jahr über optisch ansprechend.


AutorIn:

Datum: 16.06.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Pflanzen

Zünsler und Triebsterben haben dem Buchsbaum in den letzten Jahren stark zugesetzt. Aus immer mehr heimischen Gärten und Vorplätzen mussten die kranken, welken Sträucher entfernt werden. Doch es gibt gute Alternativen.

Auch der Innenausbau und die Einrichtung Ihres Wintergartens sollten gut geplant sein. Warme Wintergärten eignen sich besonders gut als Pflanzhaus.

Der winterliche Garten kann auch bunt sein. Zahlreiche Winterblüher erfreuen das Gärtnerherz in den grauen Monaten, so sie rechtzeitig im Jahr gesetzt wurden. Hier ein Überblick über die beliebtesten Winterblumen.

Sie wird als „der Brotbaum der Forstwirtschaft“ bezeichnet und ist der mit Abstand am häufigsten vorkommende Baumart in den heimischen Wäldern. Die Fichte – geliebt und verflucht zugleich.

Sie sind gelb, orange, messing- und kupferfarben oder tiefrot – die Herbstfärber erleuchten unsere Gärten in den trüben Monaten des Jahres und sind wunderbare Hingucker. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten vor.

Sie werden abgeholt, professionell verwahrt und gepflegt. Zahlreiche Gärtnereibetriebe bieten im Winter einen Rundumservice für Ihre empfindlichen Kübelpflanzen an.

Damit Sie im Frühjahr die bunte Pracht Ihrer selbst gezogenen Tulpen genießen können, muss bereits im Herbst dafür gesorgt werden. Die Tulpenzwiebel müssen noch vor dem Winter unter die Erde.

Was für viele HobbygärtnerInnen in den Wochen zwischen Sommerende und Herbstbeginn keine Rolle spielt, ist das Pflanzen. Dabei gibt es neben Ernten so einige Arbeiten im eigenen Garten, die eher zum Frühling passen.