So legen Sie ein Kiesbeet an

Ein Kiesbeet passt in fast jeden Gartentyp. Wichtig ist, dass Sie dafür einen sehr sonnigen Platz wählen und die richtigen Pflanzen hineinsetzen. Dann wird Ihr Kiesbeet garantiert zum Hingucker im Garten. Hier die wichtigsten Infos.

Klar, Kies gehört zum Steingarten wie der Salat ins Hochbeet, aber ein Kiesbeet kann zum tollen Blickfang in jedem Garten werden. Hier eine kleine Anleitung zu seiner Anlage:

 

Entfernen Sie zuerst etwa 20 Zentimeter der obersten Schicht des Mutterbodens. Mischen Sie die Hälfte des Aushubs mit grobem Schotter und füllen Sie das Gemisch wieder in das ausgehobene Loch. Legen Sie darüber ein Unkraut-Schutzgewebe, damit das Unkraut nicht so leicht durchkommen kann und sich die Kieselsteine mit dem Untergrund nicht vermischen. Schneiden Sie das Vlies kreuzweise ein. Jetzt können Sie die vorbereiteten Pflanzen einsetzen. Füllen Sie anschließend das Loch wieder auf. Auf das Vlies kommen dann Ziersteine bzw. Kies. Damit sich die Steine nicht ausbreiten, können Sie zur Abgrenzung Metallschienen einschlagen oder mit Natursteinen Weg- und Beetbegrenzungen anlegen.

epr/Gutta © epr/Gutta

 

Welche Pflanzen passen in den Kies?

Hier gibt es klare Regeln. Neben verschiedenen Gräsern sollten Sie zu immergrünen Gehölzen, Lavendel, Disteln und Sonnenhut greifen. Auch winterharte Palmen machen sich gut. Gestalterisch sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Prinzipiell sollten bei einem Kiesgarten die Pflanzen nur zur Beginn der Pflanzzeit gegossen werden, da sie längere Trockenperioden gut vertragen. Ab und zu Unkraut zupfen, mehr ist nicht zu tun. Und noch ein Tipp: Setzen Sie keine Sträucher ins Kiesbeet, die ihr Laub abwerfen. Sonst sieht das Ganze nämlich rasch ungepflegt aus.


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Datum: 14.04.2016

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