Kletterpflanzen - Vertikales Grün

Ob Efeu, Rosen oder wilder Wein - Kletterpflanzen sind in Minigärten oder Innenhöfen oft die idealen Begrünung. Auch wenn nur kleine Pflanzflächen vorhanden sind, gelingt es ihnen mühelos, Jahr für Jahr ein grünes Ambiente zu schaffen.

Grün in der Vertikalen - auch dafür hat die Natur gesorgt, indem sie Kletterpflanzen schuf. So gewachsen umschlingen sie nicht nur verlassenen Fabrikgebäude, richtig eingesetzt verschönern sie auch Terrasse und Co. Denn was kann es lauschigeres geben, als ein schattenspendendes grünes Dach im Sommer?

Zwei verschiedene Arten

Bei den Klettermaxen unterscheidet man zwei große Gruppen: Die erste Gruppe benötigt Rankgerüste oder Spaliere, um auf dem Weg nach oben festen Halt zu finden. Diese Schlinger und Ranker umwinden Drähte, Seile und Latten mit ihren Trieben. Zu dieser Gruppe zählen die Waldreben (Clematis), das Geißblatt, die Glyzinie, Kletterrosen und der Schlingknöterich. Die zweite Gruppe überzieht Wände und Mauern ganz ohne Unterstützung.

Rrrainbow/shutterstock.com © Rrrainbow/shutterstock.com

Gemütlich wie im Stammlokal. Mit Kletterpflanzen schaffen Sie ein ganz eigenes Ambiente.


Die sogenannten "Selbstklimmer" bilden entweder Haftwurzeln, wie der Efeu, oder Haftscheiben, wie das Veitchii, aus. Es gehört jedoch zu den Gerüchten, dass dadurch Mauern und Wände feucht werden, ganz im Gegenteil: die Kletterpflanzen entziehen dem Boden Wasser und sorgen daher unterirdisch für etwas mehr Trockenheit. Aber nicht nur das: über die ganze Häuserbreite gewachsen geben sie auch eine perfekte (und sehr umweltfreundliche) Dämmung ab.


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Datum: 31.03.2010

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