Moorbeet anlegen und bepflanzen

Ein Moorbeet sollte in keinem Garten fehlen. Aufgrund seiner Bepflanzung vor allem im Frühling ein Hingucker, ist es relativ anspruchslos und braucht nur wenig Aufwand.

Moorbeete bereichern jeden Garten. Obwohl sie eigentlich recht anspruchslos sind, gibt es ein paar Dinge, auf die man achten muss: Einerseits saurer Boden (zu erreichen durch die Verwendung von Moorbeet-Erde in einer Tiefe von bis zu 50 cm) und andererseits kalkfreies Wasser (d.h. Idealerweise Regenwasser), davon aber nicht allzu viel.

Die perfekten Moorpflanzen

Rhododendren und auch Azaleen mögen am liebsten ein feuchtes und kühles Klima, weswegen sie halbschattig gepflanzt werden sollten, damit sie nicht von morgens bis abends in der prallen Sonne stehen. Sie sind immergrün und blühen von März (z. B. der Almrausch) bis in den Mai/Juni hinein. Kalkresistente Unterlagen erleichtern die Pflege bei besonders kalkhaltigem Boden. Nach dem Abblühen bricht man die Blütenstände oberhalb der nächsten Knospen ab, aus denen die Pflanze auszutreiben beginnt und neue Blütenknospen und Blätter für die nächstjährige Blüte bildet.

Moorbeete können aber nicht nur mit Rhododendren bepflanzt werden. Großblumige, hohe Pflanzen bilden einen intensiv leuchtenden Kontrast zum Rhododendron. Erwähnt seien hier zum Beispiel Beeren wie die Heidelbeere oder die Moosbeere, verschiedene Heidenarten, Lungenenzian oder Fieberklee.


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Datum: 24.06.2014

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