So pflegen Sie Ihren Oleander

Oleander ist eine der beliebtesten Kübelpflanzen. Er ist typisch für die Mittelmeerregion, wo er vor Hofeingängen und in schattigen Patios, bisweilen auch am heiß-trockenen Straßenrand blüht. Hier ein paar Profitipps zur Pflege.

Der Oleander, im Mittelmeerraum auch Rosenlorbeer genannt, gehört zu den wenigen Pflanzen, die auch in der mediteranen Hitze wunderbar blühen. Der Oleander ist eine ideale Topfpflanze - auch für unsere Klimaregion. Hier die wichtigsten Tipps, damit auch Ihr Oleander lange schön bleibt.

  1. Ursprünglich kommt der Oleander in Sumpfgebieten vor, er ist also viel Wasser und Sonne gewohnt.
  2. Holen Sie den Oleander erst aus dem Winterquartier, wenn er erste Triebe zeigt.
  3. Achten Sie darauf, dass der Winterplatz frostfrei sein sollte.
  4. Schneiden Sie den Oleander ab dem dritten Lebensjahr. Und zwar nach der Blüte jeden dritten Ast ca. 20 cm über dem Boden zurück.
  5. Tragen Sie beim Schneiden Arbeitsahandschuhe, da der Oleandermilchsaft giftig ist.
  6. Düngen Sie ihn wöchentlich mit speziellem Volldünger zwischen April und August.
  7. Stößt die Pflanze im Sommer Blätter ab, ist dies ein Zeichen von Wassermangel, im Frühjahr ist dies normal.
  8. Gießen Sie Ihren Oleander an heißen Tagen frühmorgens und abends.
  9. Um Pilzbefall zu vermeiden, besprühen Sie Ihre Pflanze auf keinen Fall.
  10. Bilden sich dunkle Wucherungen an Blättern oder Zweigen, kappen Sie diese unterhalb der befallenen Stellen.

AutorIn:

Datum: 11.09.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Pflanzen

Sie wird als „der Brotbaum der Forstwirtschaft“ bezeichnet und ist der mit Abstand am häufigsten vorkommende Baumart in den heimischen Wäldern. Die Fichte – geliebt und verflucht zugleich.

Sie sind gelb, orange, messing- und kupferfarben oder tiefrot – die Herbstfärber erleuchten unsere Gärten in den trüben Monaten des Jahres und sind wunderbare Hingucker. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten vor.

Sie werden abgeholt, professionell verwahrt und gepflegt. Zahlreiche Gärtnereibetriebe bieten im Winter einen Rundumservice für Ihre empfindlichen Kübelpflanzen an.

Damit Sie im Frühjahr die bunte Pracht Ihrer selbst gezogenen Tulpen genießen können, muss bereits im Herbst dafür gesorgt werden. Die Tulpenzwiebel müssen noch vor dem Winter unter die Erde.

Was für viele HobbygärtnerInnen in den Wochen zwischen Sommerende und Herbstbeginn keine Rolle spielt, ist das Pflanzen. Dabei gibt es neben Ernten so einige Arbeiten im eigenen Garten, die eher zum Frühling passen.

Der Garten ist voll von Tieren, die krabbeln und fliegen. Viele davon sind im Kampf gegen Schädlinge unsere Verbündeten. Ob Ameisen, Ohrwürmer und Spinnen: Hier sind die „Guten“.

Blattläuse, Spinnmilben oder Schnecken – Schädlinge im Garten wollen wir nicht. Sie zerstören unsere Zierpflanzen oder bringen uns um unseren Ertrag beim Gemüsebeet. Wir stellen die schlimmsten Übeltäter vor.

Pflanzenschutz heißt, die Pflanze zu schützen. Um dies auf biologische Weise zu tun, sollten Sie die logischen Zusammenhänge in der Natur kennen und verstehen. Mit einem guten Pflanzplan können Sie so auch natürlich gegen Schädlinge und Schäden vorgehen.