Diese Pflanzen machen schlank

Verdauung anregen und regulieren, Heißhungerattacken abwehren, entwässern, Stoffwechsel ankurbeln - unsere Gartenkräuter sind wahre Wundermittelchen, wenns ums Abnehmen geht. Finden Sie hier die wichtigsten "Diätpflanzen" und deren Wirkung.

Gegen alles ist ein Kräutlein gewachsen. So auch für den unliebsamen Jo-Jo-Effekt nach einer Diät oder die berühmten fünf Kilo zuviel. Wir stellen Ihnen hier einige fettabbauende Pflanzen vor, die Ihren Weg zum Idealgewicht begleiten könnten. Erstens sind sie grundsätzlich gesund und reich an Vitaminen, zweitens fördern sie die Verdauung und unterstützen Ihren Stoffwechsel. Und drittens verbrennen die meisten von ihnen mehr Kalorien, als sie zuführen.

  • Petersilie regt Verdauung an: Das Küchenkraut schlechthin sollte in keinem Garten fehlen. Petersilie enthält sehr viel Vitamin C und regt durch seine belebende Wirkung den gesamten Verdauungstrakt an. Perfekt auch während einer Diät, um einem Vitaminmangel vorzubeugen.
  • Minze gegen Heißhunger: Viele Schokotiger werden sich freuen: Frische Pfefferminze dämmt den Gusto auf Süßes! Außerdem sorgt die Minze für eine bessere Arbeit von Leber und Galle.
  • Rosmarin regt Stoffwechsel an und er kompensiert dank seiner Kreislauf stärkenden Wirkung den Energieverlust während einer Diät. Rosmarintee zeigt dabei übrigens die stärkste Wirkung.
  • Brennnessel entwässert: Sie fördert und reguliert unsere Verdauung, entgiftet und entschlackt. Durch ihren hohen Eisenanteil gilt sie auch als natürlicher Aufputscher.
  • Basilikum ist harntreibend: Die vielen Gerbstoffe im Basilikum aktivieren unseren Stoffwechsel und wirken harntreibend und als Entwässerer.
  • Aloe Vera reduziert Bauchfett: Zudem reduziert es die Blutfette (Cholesterin), stimuliert die Leber und damit den Stoffwechsel und gilt als Entwässerer und Entgifter. Ein wahrer Allrounder also.
Phonlawat_51/shutterstock.com © Phonlawat_51/shutterstock.com

  • Beifuß für Magen und Galle: Der hohe Anteil an ätherischen Ölen macht den Beifuß sehr gesund. Seine Bitterstoffe regen zudem die Produktion von Gallenflüssigkeit und Magensaft an. Achtung: Mehr als bei anderen Kräutern gilt hier: Die Dosis macht das Gift! In zu langer und hochdosierter Anwendung kann der Beifuß zu gesundheitlichen Problemen führen. In der Schwangerschaft ist er gänzlich verboten.
  • Kresse regt die Verdauung an: In einem Salat oder auf dem Butterbrot sorgt die Kresse nicht nur für eine deutliche Eindämmung des Hungergefühlst, durch ihren hohen Anteil an Chrom (verdauungsanregend) und Jod (gut für die Schilddrüse und damit den Stoffwechsel) hilft sie gleichzeitig beim Abnehmen.
  • Borretsch als Vitaminbombe: Kaliumnitrat, Kieselsäure, Vitamin C, verschiedenste Gerbstoffe sowie ätherische Öle machen den Borretsch zu einem ganz besonderen Kraut. Aber Achtung: bei zu häufigem Verzehr kann durch die ebenfalls enthaltenen Alkaloide eine Schädigung der Leber erfolgen! Nehmen Sie das Kraut nur hin und wieder zu sich.
  • Kerbel der Schweißtreiber: Als Speisegewürz angewandt sorgt der Kerbel für Entwässerung, als Tee hat er eine leicht abführende Wirkung.
  • Thymian reguliert Appetit: Auch dieses Küchenkraut hilft Ihnen, Heißhungerattacken zu umschiffen. Als Tee oder in Speisen unterstützt er außerdem die Verdauung.
  • Grüner Tee für mehr Fettabbau: Er ist nicht nur voll von Antioxidantien, durch seine Katechine stoppt der Grüntee auch die Umwandlung von Zucker zu Fett. Trinken Sie dreimal am Tag eine Tasse.
Robert Przybysz/shutterstock.com © Robert Przybysz/shutterstock.com

  • Ingwer wirkt sättigend: Die Wurzel kann als Tee oder Gewürz oder Saft eingenommen werden und hat so einige Vorteile zu bieten. Ingwer regt die Verdauung an und steigert das Sättigungsgefühl, er entwässert und hilft bei der Fettverbrennung. Zudem gleicht er den Blutzuckerspiegel aus und verbessert den gesamten Stoffwechsel.


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Datum: 04.04.2017

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