Rabatten: Pflegeleichte Ziergrünfläche

Sie möchten in Ihrem Garten eine Fläche, die das ganze Jahr über blüht, dabei aber fast keine Pflege braucht? Dann sind Rabatten genau das Richtige für Sie sein.

Rabatten sind Randbeete, die am Haus, an Wegen oder an Hecken entlang oder auch zwischen Rasenflächen angelegt werden. Sie sind meist mit festen Beetbegrenzungen eingefasst. Klassische Beetstauden, ergänzt durch Wechselflor (besticht durch seine hohe Blühdichte und -dauer) sowie passende Gehölze. Rabatte bilden stets ein abwechslungsreiches, naturnahes Pflanzenbild, das unsere Beete zu jeder Jahreszeit in einem neuen Gesicht erstrahlen lässt. Die mehrjährigen, krautigen Pflanzen werden nach ihrer Blütenzeitabfolge zusammengestellt und garantieren so Blüte in jedem Monat des Jahres.

Von Zwiebelblumen bis zu Gräsern

Der Frühling startet mit Zwiebelblumen, wie Narzissen, Krokussen oder Traubenhyazinthen. Nach ihrer Blüte verschwinden die verwelkenden Stiele unter den nun folgenden Blühstauden, Kräutern und Gräsern, von denen einige im frühen, andere im späten Sommer und einige bis in den Herbst hinein blühen. Im Winter bleiben die getrockneten Stiele, Blüten und Gräser mit ihren imposanten Strukturen erhalten. Dies gewährleistet eine anhaltend attraktive Grünfläche und dient gleichzeitig der ökologischen Aufwertung der Stadt, da Nützlinge wie Bienen und Schmetterlinge hier während der gesamten Vegetationsphase Nahrung finden.

Kein Gießen, kein Mähen

Im Gegensatz zu Schnittblumen und Rasenflächen sind Rabatten äußerst pflegeleicht. Die Pflanzenwahl richtet sich nach dem jeweiligen Standort, der Profi wird sich die vorherrschende Vegetation ansehen und entsprechend wählen. Eine Wässerung ist lediglich im ersten Jahr notwendig. Danach entsteht eine weitestgehend selbstregulierende Pflanzenlandschaft. Ein einmaliger bodenebener Rückschnitt zu Beginn des Jahres (Jänner oder Februar) ist in der Regel die einzige Pflegemaßnahme. Auch muss - im Gegensatz zu Wiesen oder Rasen - nicht gemäht werden - die Pflanzendecke soll sich ja ausbreiten und dichter werden.


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Datum: 08.02.2017

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