Rollrasen - heute rollen, morgen genießen

Es grünt so grün... Schön wär's, denken Sie? Stattdessen liegt vor Ihrem neuen Haus ein riesengroßer Haufen Erde? Oder haben Sie es satt, sich Jahr für Jahr über Ihren Rasen zu ärgern, der einfach nicht saftig grün werden will? Hier die Lösung.

Endlich ist es soweit! Sie beziehen Ihr eigenes Haus und bekommen Ihren lang ersehnten Garten. Aber dort wo demnächst Grillpartys steigen, die Kinder spielen und Hund und Katze toben sollen liegt ein großer Erdhaufen. Von sattem Grün keine Spur. Die Freude ist etwas getrübt, denn die Anzucht eines schönen Rasens dauert schon mal einige Monate, vor allem bis dieser schließlich auch belast- und betretbar ist. Was tun heißt die Frage, die sich unweigerlich stellt. Aber auch für dieses Problem gibt's bereits eine Lösung: den Roll- bzw. Fertigrasen.

Schnelles Ergebnis

Der Fertigrasen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, er hat im Gegensatz zur Rasensaat nämlich einen immensen Vorteil: er ist sofort begehbar. Während das Ziehen eines Rasens Monate dauert und ständig geschützt und gepflegt werden muss, hat man beim Fertigrasen bereits nach 2 Wochen die volle Nutzung - inklusive dem lang ersehnten Fußballspiel. Zudem leuchtet der Rasen sofort nach dem Verlegen in sattem Grün und sorgt somit für Freude und Wohlbefinden.

Der Fertigrasen wird beim Händler mit einem Spezialgerät vom Boden abgeschält, zusammengerollt und kommt danach gleich zum Kunden. Es gibt ihn je nach Bedarf in verschiedenen Längen und Breiten. Auch das kinderleichte Verlegen können Sie selbst erledigen - und ehe man sich's versieht, sitzt man auch schon im saftigen Grün.

Die Frage nach dem Preis

Natürlich kostet die Anschaffung eines Fertigrasens mehr Geld als ein Sack voller Grassamen. Bedenken Sie aber auch die Pflegekosten und all die Mühen und Geduld bis der Rasen dicht und unkrautfrei ist, zusätzlich zu dem Zeitverlust von einem Jahr, wo der Garten nicht wirklich genutzt werden kann.

 
jocic/shutterstock.com © jocic/shutterstock.com

Alternative: Matten legen

In eine biologisch abbaubare, organische Matte ist Grassamen eingearbeitet, der bei Feuchtigkeit keimt. Die Matte gibt dem keimenden Rasen Nahrung, Schutz und verhindert zugleich die Bodenerosion. Auch das Einweben verschiedener Rasensorten in die Matte ist möglich. Die Matten werden nach Quadratmetern gekauft und mit einer Schere zugeschnitten.

 

Eindeutiger Vorteil der Matten: Sie brauchen für den Rasenanbau weder ein Sägerät noch eine Rasenwalze. In der Anwuchsphase muss lediglich auf ausreichend Feuchtigkeit geachtet werden. Nach dem ersten Gießen klebt die Matte bereits wie eine zweite Haut am Boden. Zur Sicherheit kann sie am Rand mit Öko-Haken befestigt oder mit Steinen beschwert werden. Auch Vögel sind keine Gefahr mehr, da sie keinen Grassamen aufpicken können. Geeignet sind Rasenmatten für die Verlegung in Gärten und auf Kleinflächen, auf Pisten und Böschungen, sowie für felsigen oder steinigen Untergrund mit wenig Humus ist die Matte besonders geeignet, da sie Düngemittel und spezielles Saatgut enthält.

 


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Datum: 03.03.2016

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