Zierapfel: Bunt blühend und essbar

Der Zierafel gehört zu einer besonders wichtigen Gruppe der Sträucher im Garten. Er weist eine große Bandbreite sowohl beim Wuchsverhalten, als auch bei der Blüten- und Blattfarbe auf.

Im Gegensatz zu den Fruchtäpfeln hat der Zierapfel sehr viele verschiedenfarbige Blüten, die von weiß über rosa bis hin zu rot leuchten. Die Früchte erreichen aber lediglich die Größe einer Kirsche. Die Früchte sind in der Regel essbar, schmecken jedoch ein wenig herber als gewöhnliche Äpfel und eignen sich daher gut als Beilage zu Wildgerichten.

Wuchsform sollte Standort bestimmen

Zieräpfel gibt es in den unterschiedlichsten Sorten. Sie sollten daher von der Wuchsform abhängig machen, für welchen Strauch Sie sich entscheiden. Die Sorte „Tina“ etwa blüht etwas später als andere und wird nur um die anderthalb Meter groß. Ihre weiße Blüte ist in der Knospe dunkelrot und sorgt so für einen schönen Effekt. Aufrechte Sorten hingegen sind ideal für kleinere Gärten bzw. schmale Stellen, aber auch für Dachterrassen und Tröge.



Manche Sorten haben rote Blätter (von bronzerot bis dunkelrot). Diese verfügen auch über die farbkräftigsten Blüten und Früchte und sind das ganze Jahr über ein auffallendes Highlight im Garten. Große Zierapfelsorten können bis zu sechs Meter hoch werden und gelten daher schon fast als Baum. Wenn man sie mehrstämmig zieht, kann man darunter auch problemlos kleine Sitzflächen anlegen. Die einzelne Blütengröße ist dabei optisch nicht das entscheidende Kriterium, sondern vielmehr die Anzahl an Blüten: Wie wirkt die Pflanze aus einer gewissen Distanz betrachtet, welcher Gesamteindruck entsteht?

Hängende Sorten ans Wasser

Neben den kleinen Bäumen und aufrechten Sträuchern gibt es auch hängende Formen mit rosa Blüten. Diese Art von Zieräpfeln ist besonders in der Nähe von Teichen sehr beliebt, wo sie sehr gut mit Steinen kombiniert werden kann. So können Sie ganz spektakuläre Effekte und Durchblicke schaffen.


AutorIn:

Datum: 29.03.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Pflanzen

Er besticht vor allem durch seinen betörenden Duft und seine satten Farben. Der Lavendel erfreut als unkomplizierte Zierpflanze unsere Sinne. Ganz nebenbei ist er auch eine wunderbare Heilpflanze.

Farne kommen vor allem in feuchten Wäldern, an Bachufern oder in Felsspalten vor. Warum die klassische Wildpflanze aber auch in unseren Gärten nicht fehl am Platz ist? Wir sagen es Ihnen.

Kaum ist der Winter vorbei, sprießt es an allen Ecken und Enden. Doch die meisten Pflanzen befinden sich um diese Zeit noch in Knospe. Allein die Frühlingsblüher erfreuen uns schon jetzt mit ihrer Farbenpracht.

So beliebt die Rosen, so aufwändig auch ihre Pflege. Besonders gilt das für Rosen in Pflanzkübeln und -trögen, die gerne auf Balkonen, Terrassen oder Vorgärten platziert werden. Wir haben die besten Tipps.

Der letzte Frost ist vorbei, der Winterschutz von den Rosensträuchern entfernt. Jetzt geht es an die erste wichtige Pflege, den Rückschnitt Ihrer eleganten Blumenlieblinge. Hier die besten Tipps.

Kaum ist der Frühling da, kann mit der Anzucht von Saatgut begonnen werden. Aber nicht gleich draußen im Freien! Jungen Pflanzen tut es gut, im geschützten Raum zu keimen. Wir zeigen Ihnen die besten Tricks.

Seit 1994 schon wird in Österreich jedes Jahr ein Baum des Jahres gekürt. Vergeben wird die Auszeichnung vom Lebensministerium gemeinsam mit dem Kuratorium Wald. Für 2017 wurde der Wacholder auserkoren.

Was im Lebensmittelbereich längst gang und gäbe, fehlte im Gartenbau bislang: klare Rückstands-Grenzwerte von Pestiziden, reglementiert durch den Gesetzgeber. bellaflora und GLOBAL 2000 wurden nun selbst aktiv.

Zünsler und Triebsterben haben dem Buchsbaum in den letzten Jahren stark zugesetzt. Aus immer mehr heimischen Gärten und Vorplätzen mussten die kranken, welken Sträucher entfernt werden. Doch es gibt gute Alternativen.