Gartenplanung - planen Sie Ihren Garten richtig

Egal ob groß oder klein, schön soll er sein der eigene Garten. Wie Sie ihn gestalten, hängt auch davon ab, wie viel Arbeit Sie mit ihm haben wollen. Sollen es pflegeleichte Pflanzen oder gar eine wilde ungezähmte Blumenwiese sein?

Die Entdeckung der Langsamkeit

Wild wuchern lassen oder mit Bedacht kultivieren? Beim Gärtnern lernt man anders mit der Zeit umzugehen. Gartenarchitektin M. Aubäck appeliert an die Sinnlichkeit und das Schönheitsempfinden der Menschen.

Garten allgemein

Die oberste Schicht eines Gartens, der sogenannte Oberboden soll aus einer ca. 60 cm dicken Schicht bestehen. Obenauf liegt ein ca. 20 cm dicker Mutterboden und darunter eine ca. 40 cm starke Übergangsschicht (Humosen). Darunter folgt ein anorganischer Unterboden von ca. 60 cm und unter diesem dann der steinige Untergrund.

Es ist erwiesen, dass in 1 qm² großem und 20 cm tiefen Stück Wiesenboden 650g tierische Organismen leben. Dies sind Insekten, Würmer, Ameisen, Spinnen, Raupen, Larven und Kleinstlebewesen. Nach dem Gesetz "fressen und gefressen werden" unterliegt diese Masse lebender Zellverbände einem stetigen Umwandlungsprozeß. Die Antriebskräfte des Organismus sind Licht, Luft, Wasser und Wärme. Ohne diese Energieträger hätten die fruchtbaren Böden nicht entstehen können. Im Zusammenhang mit der richtigen Pflanzenpflege werden heute die Begriffe Säuregrad des Boden oder Bodenreaktion, der sogenannte ph-Wert eingeführt.

Für die Düngung und Bodenverbesserung gibt es 3 Hauptnährstoffe und zwar den Stickstoff, den Phosphor und das Kalium. In jedem Naturboden sind diese Stoffe enthalten und werden durch die Zersetzung organischen Materials laufend ergänzt.

Geduld ist die entscheidendeFormel. Maria Auböck: "Man muss sehen, dass eine gute Entwicklung in einem Garten erst nach fünf Jahren einsetzt. Pflanzen brauchen Zeit, um sich an ihren neuen Standort zu gewöhnen. Erst dann können sie üppig wachsen." Ein anderer Umgang mit Zeit, ein Fließenlassen, ein Loslassen der zwanghaften Machbarkeit, all dies lehrt uns der Garten. Die Kunst der Langsamkeit stellt er uns bei.

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Datum: 21.07.2010

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