Gartenteich selbst anlegen

Ob traditioneller Folienteich oder unkompliziertes Fertigbecken. Die Wasseranlage in Ihrem Garten können Sie mit ein wenig Geschick auf jeden Fall auch selbst realisieren.

Im Zuge einer Gartenumgestaltung bietet sich die Möglichkeit, endlich den lang ersehnten Schwimmteich oder ein Biotop anzulegen. Wir sagen Ihnen, wie es geht.

Standardlösung Folienteich

Für einen Folienteich legen Sie nach der Standort- und Formbestimmung die Umrisse mit dem Gartenschlauch und einigen Holzpflöcken fest. Dann wird der Boden Schicht für Schicht abgegraben. Bei der Tiefe des Aushubes ist zu berücksichtigen, dass Sumpf- und Flachwasserzonen später mit einer Kies- oder Teichsubstratschicht bedeckt werden. Bevor Sie nun das Teichbett aus Sand anlegen, müssen spitze Steine und Wurzeln aus der Grube entfernt werden. Nun können Sie die Teichfolie ausbreiten und über die Teichmulde ziehen. Beim Befüllen schiebt sie sich dann nach und nach selbst in die richtige Lage. Im Randbereich wird die Folie nicht einfach mit Erde bedeckt, sondern hochgestellt und kurz über dem Erdreich abgeschnitten.

Als Schutz vor grobem Erdreich und Steinen kommt unter die Teichfolie ein Sandbett oder Teichvlies. Achtung: Beachten Sie, dass die Uferböschungen nie zu steil ausfallen, ansonsten würde sich in den Vertiefungen Faulschlamm bilden.

Alternative Fertigteich

Die großen Elemente aus hochwertigem Polyäthylen oder glasfaserverstärktem Kunststoff sind UV- und temperaturbeständig sowie bruch-, schlag- und formsicher. Es gibt sie in vielen Varianten bis zu einer Wassertiefe von einem Meter. Teiche in Fertigausführung werden in Modulbauweise hergestellt.

Das Becken kriegt ein Sandbett als Unterlage, daher müssen Sie zur Einbautiefe 10 cm Aushubtiefe rechnen. Ist das Teichbett fertig und mit der Wasserwaage eingeebnet, kann das Becken in die Grube. Die Oberkante sollte rund 5 cm unter dem Erdniveau liegen. Füllen Sie jetzt das Wasser ein. Nach etwa zwei Stunden hat sich der Untergrund gesetzt und Sie können mit dem Verfüllen der Hohlräume beginnen. Zwischendurch immer wieder prüfen ob die Lage waagrecht ist! Damit der Sand die Fugen völlig ausfüllt wird er mit etwas Wasser eingeschlämmt. Dabei müssen Sie sorgfältig vorgehen, damit der äußere Wasserstand nicht über den inneren ansteigt, weil sonst das Becken aufschwimmt und neu eingebaut werden muss.

 

 
 


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Archivmeldung: 11.03.2014

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