Gegenstromanlage: Technik und Betrieb

Eine Gegenstromanlage macht jeden Mini-Pool zum Langstrecken-Becken. Besonderen Spaß macht auch eine Kombination mit einer Unterwasser-Massageeinrichtung. Lesen Sie hier, was es zu beachten gilt.

 

Eine Gegenstromanlage liefert genug Power, um auch ausdauernden Langstrecken-Schwimmern ihre Grenzen aufzuzeigen. Doch auch, wenn Sie kein Profisportler sind, macht die Anschaffung einer Gegenstromanlage durchaus Sinn und wertet Ihren Pool ohne Zweifel auf.

Technische Mindestanforderungen

Eine Gegenstromschwimmanlage muss im Schwim­mbecken eine Mind­est­strömungsgeschwindigkeit von 1m/s erzeugen, und zwar unter folgenden Messbedingungen:

 
  • Das Zentrum der Strömungsquelle liegt 15 Zentimeter unter dem Wasserspiegel.
  • Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt mittels Flügelradströmungsmesser (Woltmannflügel), dessen Flügelradachse zehn Zentimeter unter dem Wasserspiegel im Strömungszentrum liegt.
  • Messabstand zwei Meter vor dem Strömungsaustritt
  • Strömung ohne Luftzusatz
  • Beckenlänge 3,50 Meter
  • Wassertiefe 1,10 Meter
  • Beckenbreite 2,00 Meter

Weiters muss sich bei Gegenstromschwimmanlagen mit regulierbarer Strömungsgeschwindigkeit unter den oben genannten Messbedingungen eine minimale Geschwindigkeit von 0,25 m/s einstellen lassen. Die Strömungsachse muss immer horizontal verlaufen und entsprechend einstellbar sein. Generell sollte die gesamte Anlage unbedingt den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen und die elektrische Ausführung des Gerätes wie auch der Anschluss müssen den ÖVE-Vorschriften entsprechen.

 
 


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Datum: 22.08.2011

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