Kleiner Freisitz, wenig Stauraum?

Nicht jeder verfügt über ein Haus mit Garten oder wohnt in einer Wohnung, die über eine weitläufige Terrasse oder einen großen Balkon verfügt. Wohnraum ist heutzutage knapp – vor allem in Städten ist dies der Fall. Wer seinen kleinen Freisitz im Sommer mit Vergnügen nutzen möchte, sollte bei der Einrichtung von Terrasse oder Balkon einige Punkte beachten.

Stauraum auf kleinem Platz

Ist nur wenig Platz vorhanden, ist Stauraum das A und O. Eine Truhe für Auflagen der Gartenmöbel ist bei vielen Bewohnern zu finden. Besonders praktisch ist es, wenn die Truhe ausreichend stabil ist, damit Gäste sie als Sitzgelegenheit nutzen können. Mit ein paar Kissen als Polsterung ist der zusätzliche Sitz schnell geschaffen. Wer einen tollen Look erreichen will, näht sich ein passgenaues Kissen nach den Maßen der Truhe. Das Kissen lässt sich dadurch genau dem Stil der Gartenmöbel anpassen.

Nicht nur Stuhlauflagen lassen sich in einer solchen Truhe unterbringen. Während des Sommers ist Grillzubehör, Dünger für die Pflanzen oder kleines Werkzeug dort ebenfalls gut aufgehoben. Im Winter teilen sich diese Gegenstände ihren Platz mit den Textilien.

Nicht nur eine Truhe ist ideal für Stauraum. Anstatt Stühle aufzustellen, bietet es sich an, auf eine Bank auszuweichen. Unter der Sitzgelegenheit lassen sich oft hervorragend große Kisten aufstellen. Sollen sie das ganze Jahr dort stehen, ist es sinnvoll, Kisten aus Metall oder Kunststoff auszuwählen. Produkte aus Rattan sehen gemütlich aus und passen vor allem dort, wo Landhausstil vorhanden ist. Sie leiden aber unter der Sonneneinstrahlung im Sommer sowie Kälte und Regen in der kühlen Jahreszeit. Die Verwitterung ist daher bei der Kalkulation der Kosten einzuplanen.

Warum nicht außerdem ein Regal auf dem kleinen Balkon aufstellen? Auf einem Regal mit 30 Zentimetern Tiefe und einigen Regalböden lässt sich viel unterbringen: Bücher, Zeitschriften, Gläser oder Geschirr ist hier gut aufgehoben, ohne viel Platz wegzunehmen.

Die Wahl der Möbel

Bei der Wahl der Möbel sind bei eingeschränktem Platz gleich zwei Punkte zu beachten:

  1. Es ist hilfreich, wenn sich zumindest einige Stühle stapeln oder zusammenklappen lassen. Während die Bewohner ihre Zeit im Freien auf ihren Lieblingsstühlen verbringen, sind die zusätzlichen Sitzmöbel versteckt hinter einem Vorhang gut aufgehoben. Kommt Besuch, sind sie schnell aufgestellt und bieten einigen Gästen Platz.
  2. Nicht jeder hat ein Gartenhäuschen, einen großen Abstellraum oder einen Keller, in dem die Gartenmöbel den Winter verbringen können. Sinnvoll ist es daher, Möbel zu haben, denen Regen, Sonnenstrahlen, Hitze und Kälte nichts anhaben. Tipps zu passenden Materialien sind im Magazin von Otto Versand zu finden.
     

Auf Multifunktionalität setzen

Nicht nur auf Stühlen oder einer Truhe lässt es sich sitzen: Im Möbelhandel gibt es kleine Regale, die die Höhe eine Nachttischens haben. Mit einem kleinen Kissen auf der Ablage zaubern die Bewohner schnell eine zusätzliche Sitzmöglichkeit.

Sind kleine Kinder im Haus ist eine Truhe übrigens ein absolutes Highlight! Anstatt dort Auflagen oder Werkzeuge aufzuheben, ist sie mit Sand zu füllen und ergibt dadurch einen kleinen Sandkasten. Vorsichtshalber ist der Deckel aber zu entfernen, um Quetschungen im Eifer des Gefechts zu vermeiden.

Ist kein Platz für einen Sonnenschirm vorhanden, eignen sich Sonnensegel als hervorragende Alternative. Sie sind zum einen wesentlich günstiger als ein Schirm und nehmen zum anderen überhaupt keinen Platz weg.


AutorIn: (02.04.2015), ursprüngl. (02.04.2015)


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