Naturpool: Nicht ganz Pool, nicht ganz Teich

Kristallklares Wasser, keinerlei Chemie, extrem reduzierte Flora und Fauna und eine Biofiltertechnik auf modernstem Stand. Der Naturpool ist die wohl perfekte Lösung für empfindliche Wasserratten.

living-pool.eu © living-pool.eu

Wer auf Chlor und Frösche allergisch reagiert, für den kommen ja weder klassischer Swimmingpool noch natürlicher Schwimmteich in Frage. Die Lösung: der Naturpool. Er verzichtet wie ein Schwimmteich auf die chemische Wasseraufbereitung, kommt dabei aber wie ein Swimmingpool daher. Die Reinigung des Wassers erfolgt in einem separaten Becken. Da der Schwimmbereich und der Regenerationsbereich voneinander abgetrennt und nur mit Rohren verbunden sind, kann man in einem Becken ganz ohne Pflanzen und organischem Material schwimmen. Ein Naturpool kann optisch übrigens wie ein Schwimmteich oder wie jeder herkömmiche Swimmingpool angelegt werden. Ein Wasserwechsel ist aufgrund der ausgewogenen Biologie nicht mehr nötig, das Entleeren und Befüllen zu Saisonstart und -ende entfällt komplett.

Typisch für den Naturpool

Das Wasser ist klar, Pflanzen finden sich maximal zur Dekoration in Form kleiner Pflanzzonen am Rand und der Naturpool ist kein Lebensraum für Tiere wie das Biotop. Naturpools können beheizt werden und ein spezieller biofilmaufbereitender Filter arbeitet unter permanentem Pumpenaufsatz an der Reinigung des Wassers, indem er ihm den Phosphor und damit den Algen die Lebensgrundlage entzieht. Das Wasser kann daher auch das ganze Jahr über im Becken bleiben und muss nicht gewechselt werden. Die Reinigung des Beckens sollte regelmäßig erfolgen, am einfachsten mit Hilfe von Bodenstaubsaugern oder Poolrobotern.


AutorIn:

Datum: 26.07.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Pool und Teich

Ein eigener Pool, gebaut am neuesten Stand der Schwimmbadtechnik, erhöht den Wert des Grundstückes und des Hauses. Ein unfachmännisch gebautes Bad, mit ungeeigneter technischer Einrichtung hingegen verursacht Ärger und Kosten.

Die Planung eines eigenen Schwimmbades ist komplexer als man denkt. Neben dem Wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen ist auch umfassendes Know-How gefordert, um Ärger und Kosten zu vermeiden.

Die Größe des Schwimmbeckens ist sehr wichtig und wird durch die Anzahl der Personen bestimmt, die zur gleichen Zeit baden wollen. Hierbei muss man auf einige Dinge achten, damit dem Badespaß nichts im Wege steht.

Für die Form des Schwimmbeckens sind nicht allein architektonische Gesichtspunkte maßgebend.
Wichtig ist vor allem, dass das Becken gleichmäßig durchströmt wird. Am häufigsten findet man wohl die gestreckte Form, die vom klassischen Schwimmbeckenbau abstammt.

Schwimmbecken, die intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, sind willkommene Opfer von Befall durch Algen. Entweder man benützt Spezialmittel oder stellt auf Biobetrieb um.

Pilze, Keime, Bakterien verbergen sich in Ablagerungen und Belägen. Die regelmäßige Reinigung und Pflege des Pools ist notwendig und dient der eigenen Gesundheit und Hygiene. Profis raten: "Meiden Sie herkömmliche Haushaltsreiniger."

Der Überlauf macht den Swimmingpool zum Luxus-Objekt. Entsprechend aufwändig und kostenintensiv gestaltet sich der Einbau. Eine gangbare Alternative ist der so genannte Oberflächensauger - der sogar zusätzliche Vorteile bietet

Chemiefreie Wasseraufbereitung mit Ozon beherrscht dem Pool-Markt. Die Wirkungsweise ist denkbar einfach: In einem Reaktor reagiert Ozon mit den organischen und chemischen Inhaltsstoffen des Badewassers und oxydiert diese zu filtrierbarer Materie