Schwimmbecken Größe - mehr Platz für Badespaß

Die Größe des Schwimmbeckens ist sehr wichtig und wird durch die Anzahl der Personen bestimmt, die zur gleichen Zeit baden wollen. Hierbei muss man auf einige Dinge achten, damit dem Badespaß nichts im Wege steht.

Die Größe des Schwimmbeckens wird durch die Anzahl der Personen bestimmt, die zur gleichen Zeit baden wollen. Normalerweise soll die Breite des Beckens um 4 m betragen, damit zwei Personen bequem in der Längsrichtung schwimmen können, die Länge beginnend ab 6 m. Die Größe des privaten Schwimmbeckens sollte sich nach der Größe der Familie bzw. der Anzahl der Benutzer richten.

Bei der Planung sollte auch berücksichtigt werden, dass ein Schwimmbad Freunde und Gäste anlockt, wodurch sich die Anzahl der Benutzer temporär stark erhöhen kann. Legt man die für ein öffentliches Bad geltenden Zahlen auf ein Privatschwimmbad um, so müsste je Badegast zumindest eine Beckenoberfläche von 2,5 m² bzw. ein Wasservolumen von 4 m³ vorhanden sein. Bei 4 Personen ergibt das eine Gesamtoberfläche von 10 m²; ein gestrecktes, rechteckiges Schwimmbecken wird demnach die Seitenlängen 2,25 x 5 besitzen müssen. Bei einer mittleren Tiefe von 1,3 m ergibt sich daraus ein Volumen von 16 m³ Wasser.

Bereits ab einer Wassertiefe von von 80 cm ist unbehindertes Schwimmen möglich.Wasser-Sprünge – und wenn auch nur für Kinder vorgesehen – sollten nicht an einer zu geringen Wassertiefe scheitern! Ist ein kleines Sprungbrett vorgesehen, wäre sogar eine Wassertiefe von 2,7m anzuraten!

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Weiteres wird die Größe eines Schwimmbeckens auch von zwei Faktoren bestimmt:

  • Durch die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche (bei Freibädern) bzw. des verfügbaren Raumes (bei Hallenbädern). Bestimmte Mindestmasse sollten jedoch nicht unterschritten werden, da sonst der Schwimmer nicht genügend Bewegungsfreiheit hat.
  • und durch die finanzielle Möglichkeiten.

Die am häufigsten verwendeten Masse für ein bequemes Privatbad sind ca. 4,0 x 8,0 m. Bei Beckenlängen unter 8 m empfiehlt sich der Einbau einer Gegenstromschwimm-anlage, eventuell kombiniert mit einer Unterwassermassageeinrichtung. Eine Wassertiefe von 1,35 m bis 1,40 m bei einer Beckentiefe von 1,50 bis 1,60 m kann als optimal empfohlen werden. Ein Flachteil für Kinder ist selbst bei einer Länge von 8 bis 10 m nicht günstig, weil Kinder sehr schnell schwimmen lernen und dann ein Flachteil nachteilig ist.

Wünschenswert und anzustreben sind also für kleine Privatbäder folgende Beckenabmessungen:

  • Gestrecktes, rechteckiges Becken:
    4 x 8 x 1,3 m, Volumen ca. 42 m³ Wasser.
  • Rundes Becken:
    Durchmesser 7 m, Seitenhöhe, 1,2 m,
    Volumen ca. 46 m³ Wasser.


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Datum: 19.07.2009

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