Die Holzterrasse wie neu

Mit Frühlingsbeginn wird es höchste Zeit, die Gartenmöbel wieder hervorzuholen, und die Terrasse aus dem Winterschlaf zu erwecken. Lesen Sie hier, was Sie jetzt mit den Holzbelägen machen müssen.

Damit Sie sich über längere Zeit an Ihren Holzmöbeln im Garten oder auf der Terrasse erfreuen können, und auch der Terrassenbelag nach mehreren Saisonen noch wie neu aussieht, sollten Sie auf regelmäßige Pflege nicht vergessen. Und so wird's gemacht:

Schritt 1: Dampfstrahlern

Das Holz mit einem Hochdruckreinigungsgerät abstrahlen. Bei Weichholz müssen Sie übrigens in Kauf nehmen, dass die oberste Schicht mit abgetragen wird. Auch bei Teakholz wird mit dem Kärcher die oberste, verwitterte, Schicht abgetragen.

Schritt 2: Trocknen

Erst wenn die Möbel bzw. der Boden wieder komplett trocken sind, sollten Sie weiterarbeiten. Wenn Sie zu früh frotsetzen, machen Sie nämlich mehr kaputt.

Schritt 3: Schleifen

Nach der Reinigung und Trocknung ist - vor allem bei Teakholz - die Oberfläche rauh, und man sieht deutlich die Struktur des Holzes. Daher ist es empfehlenswert, die Oberfläche händisch mit Schleifpapier nach zu bearbeiten. Es können so auch kleine Dellen und unschöne Stellen ausgemerzt werden.

Schritt 4: Ölen

Damit die Holzterrasse und die Gartenmöbel auch wieder eine frische Oberfläche bekommen, müssen Sie sie unbedingt ölen. Ideal sind dafür dünnflüssige Öl-Emulsionen. Diese lassen sich auch leichter auftragen. Grundsätzlich gilt: Je dünner der Auftrag, desto besser, denn so bleiben weniger klebrige Stellen, falls das Öl unterschiedlich stark eingesaugt wird. Auf jeden Fall sollte immer in zwei Schichten aufgetragen werden.

 


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Datum: 28.03.2017

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