Gartengestaltung in Hanglage - wie wird's gemacht

Auf den zweiten Blick bieten schwierige Hanggärten die einmalige Chance, einen abwechslungsreichen Garten aus verschiedenen Gartenzimmern anzulegen.

Der Garten kann in kleine Bereiche gegliedert und danach terrassiert werden. Damit bekommt man ein Vielzahl von ebenen Flächen, die sich gestuft den Hang empor arbeiten. Höhenstufen bringen Spannung.

Immerhin gehören gelungene Terrassengärten zu den Pilgerstätten der Gartenarchitekten. Natürlich kann´s auch einen Kompromiß geben, indem nur der Bereich unmittelbar am Haus terrassiert und damit ein ebener Sitzbereich geschaffen wird. Der weiter entfernt liegende Teil des Gartens kann abschüssig bleiben und dadurch natürlicher wirken. Böschungen, Stützmauern und Treppen gehören zu den Standardelementen eines Hanggartens. Steile Böschungen sollten auf jeden Fall bepflanzt werden.

Böschungen sind meist mühevoll zu pflegen, das Rasenmähen wird ab einer gewissen Steigung schier unmöglich. Daher sind hier meist Bodendecker angebracht, ganz besonders geeignet ist das Johanniskraut, eine bodenbindende, immergrüne Pflanze. Auch Trockenmauern, vielleicht sogar mit Steingartenpflanzen verziert, können zu Prachtstücken im Terrassengarten werden.


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Datum: 11.09.2010

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