Zünsler-Attacken: Hilfe für den Buchsbaum

Die Schmetterlingsraupe des asiatischen Zünslers ist ein wahrer Buchsbaum-Killer. Leider helfen bei einem Befall selbst chemische Keulen nicht mehr viel. Was sie wirklich tun können, um einen Zünslerbefall zu vermeiden, erfahren Sie hier.

Der Zünsler, ein Schädling aus dem fernen Osten, macht sich über unsere Buchbäume her. Wird er nicht rechtzeitig erkannt, ist der Schaden riesengroß. Der immergrüne Buchsbaum zählt zu den beliebtesten Gartenpflanzen, vor allem als niedrige Hecke im Bauerngarten und zu Kugeln und Kegeln geschnitten, ziert er formale Gärten und Parkanlagen. Die Pflanze wächst sehr langsam, was die neue Bedrohung nur noch schlimmer erscheinen lässt.

Pflanzenkiller Zünsler

Der Zünsler (Cydalima perspectalis), ein Kleinschmetterling aus dem Land der aufgehenden Sonne, wurde erstmals 2004 in Mitteleuropa gefunden und seit einigen Jahren treibt er auch hierzulande verstärkt sein Unwesen. Als Raupe hat er in unseren Breiten keine natürlichen Feinde. Die Raupe frisst die Blätter des Buchsbaumes und die junge Rinde des Strauches und ist aufgrund dieses giftighaltigen Futters für Vögel ungenießbar. Das Todesurteil für die Pflanze.

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Jetzt ist es schon zu spät: der Zünsler spinnt bereits seine Fäden.

Die Raupen sind in ihrem hell- bis dunkelgrünen Kleid mit schwarzen und weißen Punkten und Strichen leicht erkennbar. Frisch geschlüpft sind sie nur einige Millimeter lang, fressen sich aber bis zu einer Größe von gut vier Zentimeter an den Buchsblättern satt.

Suchen-finden-abklauben

Fachleute raten dem Hobbygärtner, der nur einige wenige Buchsbäume pflegt, diese bei Befall durch den Zünsler, zu entsorgen und durch andere Pflanzen, z. B: Eiben, zu ersetzen. Es ist zu befürchten, dass man – zumindest mit biologischen Mitteln – auch in der nächsten Zeit dem gefräßigen Buchskiller nicht wirklich Herr werden kann. Die beste Alternative zum Buchsbaum ist übrigens die Kugeleibe, da die Wuchsform jener von Buchsbäumen am meisten ähnelt.

 


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Datum: 15.03.2016

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