Schädlinge im Garten - mögliche Ursachen

Ein gesunder Garten hilft sich im Normalfall selbst. Sollten Sie aber doch mal mit Schädlingen wie Schnecken, Läusen und ähnlichem zu tun haben, machen Sie den folgenden Check.

Einen Garten ganz ohne Schädlinge und Pflanzenkrankheiten gibt's leider nicht! Aber man kann etwas dafür tun, um es den kleinen Biestern nicht allzu leicht zu machen. Grundsätzlich gilt: Ein gesunder Boden, der nicht überdüngt ist, wird mit Schädlingen und Krankheiten meist selber fertig - ebenso wie starke Pflanzen.

Ursachenforschung

Treten doch einmal Störungen im Lebensraum Garten auf, sollte man sich zunächst Gedanken machen, was die Ursache sein könnte. Ein paar Tipps:

  • Ist der Boden überdüngt? Zu viel Dünger kippt das Gleichgewicht. Kompost, organischer Dünger und Algenkalk hingegen versorgen den Boden mit den notwendigen Nährstoffen, so dass Sie auf chemischen Dünger verzichten können. Gründüngung und Mulchen trägt ebenfalls zur Bodenverbesserung bei und unterdrückt zudem die Ausbreitung von Unkraut.
  • Sind die Pflanzen zu eng gesetzt? Die unterschiedlichen Gewächse im Garten haben ganz bestimmte Standortansprüche. Sind Faktoren wie Frischluft, Sonne, Schatten, Trockenheit, Feuchtigkeit und pH-Wert des Bodens vielleicht nicht erfüllt? Gibt es stauende Nässe, die für wohl alle Pflanzen reines Gift ist?
  • Ist der Boden zu dicht? Ein regelmäßiges Auflockern des Bodens sorgt für gute Belüftung und schafft beste Voraussetzungen für ein gesundes Pflanzenwachstum. Aufkommendes Unkraut können Sie dabei gleich entfernen.
  • Haben Sie Monokulturen im Nutzgarten? Diese sind wesentlich anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Pflanzenvielfalt und Mischkulturen mit den richtigen Nachbarpflanzen sind der beste Schutz.


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Datum: 22.02.2016

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