Die Heizölpreise waren in den letzten Jahren ständigen Schwankungen unterworfen. Teilsweise auch aus Gewohnheit bestellen viele Konsumenten größere Mengen an Öl. Dies macht aber nur dann Sinn, wenn man davon ausgehen kann, dass der Preis garantiert steigen wird (oder zumindest gleich bleibt). Dies ist freilich selten der Fall.
Sammelbestellungen besser als Hamsterkäufe
Betrachtet man die Entwicklung des Ölpreises in den letzten Jahren, so stellt man fest: Nicht immer ist es ratsam, sich schon im Sommer mit dem benötigten Vorräten für den Winter einzudecken. Besonders eklatant war dies 2008 (im Jahr der Wirtschaftskrise) der Fall, als der Preis von knapp 110 Euro für 100 Liter Heizöl im August bis unter 60 Euro im Dezember gefallen war.
Besser ist es vielmehr, Heizöl in größeren Mengen für mehrere Verbraucher zu bestellen. So kann man durchaus mit dem Anbieter wegen eines Mengenrabatts verhandeln. Wichtig dabei: Achten Sie darauf, dass die Haushalte an die geliefert werden soll, nicht zu weit auseinander liegen. Andernfalls könnte ein gewährter Rabatt beim Ölpreis wegen höherer Lieferkosten schnell wieder dahinschmelzen.
Was die eigenen Vorräte anbelangt, ist es besser, seinen Heizölbedarf im Zuge von 2-3 Bestellung im Laufe der Wintermonate zu decken.
Derzeit hat sich der Preis für Heizöl zwischen den beiden Extremwerten aus dem Jahr 2008 angesiedelt; gestiegen ist er jedenfalls aber erst in den Frühlingsmonaten des heurigen Jahres.