Wir alle freuen uns auf den Sommer: Sonnenschein, Urlaubsfreuden, Badengehen! Danach am besten zurück in eine kühle Wohnung, um sich zu erfrischen. Damit das auch in der Dachwohnung funktioniert, sollten Sie mit Hitzeschutz vorsorgen.
Rollläden oder Markisette?
Die Entscheidung für Rollläden oder einer Markisette hängt davon ab, wie Sie den beschatteten Raum nutzen wollen. Der Unterschied ist leicht erklärt: Rollläden bestehen aus ausgeschäumten Aluminiumlamellen, die sich nahezu dicht vor das Fenster schieben. Sie schirmen besonders gut ab und verdunkeln den Raum vollständig - ideal für Schlaf- und Kinderzimmer.
Markisetten dagegen bestehen aus einem witterungsbeständigen, gleichzeitig Hitze abweisenden und lichtdurchlässigen Netzstoff. Selbst bei vollständig heruntergezogener Markisette ist es taghell im Raum. Luft kann durch die Poren des Netzstoffes zirkulieren, sodass sich auch kein Hitzestau im Zwischenraum zum Fenster bildet. Hat die Sonneneinstrahlung nachgelassen, können Sie das Fenster selbst bei aufgespannter Markisette wie gewohnt öffnen.
Schöne Fensterkombination für natürliche Belüftung
Um mehr Licht und Luft in die Dachwohnungen zu bringen und weil es einfach himmlisch aussieht, sind Architekten und Bauherren in jüngster Zeit dazu übergegangen, mehrere Dachflächenfenster in einem Raum zu kombinieren. Mit ein bisschen Raffinesse lässt sich daraus eine natürliche Klimaanlage herstellen. Die Dachflächenfenster im Süden werden weit gehend abgeschirmt, während man die Fenster nach Norden schon öffnen kann. Unterschiedlich weit geöffnete Fenster lassen die Luft zirkulieren.
Wichtig ist, dass sie beim Lüften darauf achten, die kühleren Stunden optimal auszunutzen, und die Fenster rechtzeitig wieder schließen, wenn es heiß wird. So können sie mit relativ geringem Aufwand für ein angenehmes Raumklima in der Dachwohnung sorgen - auch im Sommer.