NÖ Holzbaupreis 2010 - Auslobungspressekonferenz am 21. Mai 2010, St. Pölten - Landhaus – Industrieviertelsaal. Holzbaupreis in Niederösterreich geht mit vielen Neuheiten in ein neues Jahrzehnt
Die immer größer werdende Beliebtheit im Einsatz des Bau-und Werkstoffes Holz sichert in konjunkturschwachen Zeiten Arbeitsplätze und stellt einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz dar.
St. Pölten, 21. Mai 2010 – Niederösterreich lobt heuer zum elften Mal den Holzbaupreis aus. Und wie schon in den vergangenen Jahren auch, ist die Beliebtheit um die begehrte Trophäe ungebrochen. Mehr als 500 Objekte aus den Bereichen Neubau, Um- und Zubau, Öffentlicher Bau und Nutzbau sind in den letzten Jahren hochkarätig besetzter Jurys zur Bewertung vorgelegt worden.
Eine Vielzahl an herausragenden Objekten stellen mittlerweile eine bemerkenswerte Gesamtschau in Niederösterreich dar, zu was Holz im Baubereich zu leisten im Stande ist. Der Weg, den Niederösterreich im vergangenen Jahrzehnt eingeschlagen hat, soll auf dieser Linie fortgesetzt werden, heuer allerdings wird die Kampagne um einige Neuheiten reicher sein.
So wird für den NÖ Holzbaupreis erstmalig ein Publikumspreis ausgerufen, bei dem interessierte User die Möglichkeit haben, online ihr Lieblingsobjekt zu wählen. Eine weitere Neuheit ist, dass im Rahmen eines internationalen Studentenwettbewerbes mit den Technischen Universitäten in Wien, Budapest, Bratislava und Prag Holzbauentwürfe eingereicht werden können.
Diesen Fokus hat man insofern gelegt, weil gerade in der Ausbildung verstärkt Augenmerk auf den Umgang und die Planung mit Holz gerichtet werden soll. Und dabei entstand auch die Idee, Planern und Architekten mit Möglichkeit zu bieten, in einer neuen Kategorie ebenso Entwürfe und Planskizzen einzureichen.
Nachhaltiges, energiesparendes Bauen gefragt!
„Niederösterreich hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem Holzbau-Bundesland entwickelt – und darauf können wir stolz sein. Gerade in Neubau und der Sanierung ist uns der Erhalt der Lebensqualität und der Umwelt ein besonderes Anliegen und Bauen mit Holz ist hierbei nicht mehr ein Trend, sondern hat sich durch seine Nachhaltigkeit zu einem fixen Teil der Baukultur in diesem Land etabliert“, freut sich Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter.
Und gerade was das Thema CO2-Reduktion, Umweltschutz und Nachhaltigkeit angeht, hat Holz im Baubereich die Nase vorn. „Dank konsequenter Entwicklungen im Einsatz von Holz haben wir einen Werkund Baustoff, der wie kein anderer Universalcharakter besitzt.
Entscheidungen, die zugunsten des Einsatzes von Holz getroffen werden, sind letztlich jene, bei denen klar ein wesentlicher Beitrag zur Stabilisierung unseres Klimas beigetragen wird, wenn man bedenkt, dass durchschnittlich ein Kubikmeter Holz fast eine Tonne CO2 bindet. Und nicht zu vergessen ist die wirtschaftliche Komponente: Die Holzwirtschaft in Niederösterreich ist der zweitstärkste Wirtschaftszweig neben dem Tourismus.
Bauen mit Holz heißt Sicherung der Arbeitsplätze im Land“, so KR Franz Schrimpl vom Mitauslober proHolz Niederösterreich. Die eingereichten und prämierten Projekte der vergangenen Jahre zeigen eine enorme Leistungssteigerung in der Planung und Umsetzung der Objekte.
Umso mehr will Niederösterreich auch heuer wieder einen attraktiven Preis ausloben und die Personen im Rahmen einer Abendgala vor den Vorhang holen, die durch den klugen und fachgerechten Einsatz von Holz einen Beitrag zu mehr Lebensqualität und Funktionalität geschaffen haben.