Ihr schwächster Punkt
Die meisten Wohnungstüren sind so "sicher", dass man sie schon mit einem festen Fußtritt aufkriegt. Vielleicht sollte man es den Herren Einbrechern nicht so leicht machen...
Am meist gefährdeten sind Haus- und Eingangstüren. Darum sollte man sich mit einer einbruchshemmenden Tür gegen Eindringlinge schützen. Merkmale einer guten Tür sind Ö-Norm-Prüfung (Ö-Norm B 5338) und die Registrierung (erkennbar an einer Prüfplakette).
Ein weiteres Kriterium ist eine neue Zarge, die eine Materialstärke von mindestens 3 mm in den
Verriegelungspunkten aufweisen sollte. Zylinder und Beschläge müssen aufbohrgeschützt sein und einen sogenannten "Kernziehschutz" aufweisen.
Total verriegelt
Mehrfachverriegelung und eine massive Bandsicherung gehören ebenfalls zu einer guten Sicherheitstür. Da nur hohe Passgenauigkeit optimalen Schutz bietet, sollten Sie den Fachbetrieb Ihrer Wahl auch mit dem Einbau der Tür betrauen.
Es ist nicht immer notwendig, die alte Tür komplett auszutauschen. Auch bestehende Türen lassen sich wesentlich verbessern. Es ist nicht immer viel Geld erforderlich, um den ungebetenen Gästen den Zutritt zu erschweren. So sorgen zum Beispiel "nachgerüstete" Balkenriegelschlösser oder Längsverriegelungssysteme für mehr Sicherheit.
Wenn Sie eine Tür mit Glaseinsatz einbauen, achten Sie bitte darauf, dass es sich um eine einbruchsichere Verglasung oder um Kunststoffeinsätze mit einer Dicke von mindestens 5 mm handelt. Der Charakter der Tür wird dadurch nicht verändert, der Einbruchsschutz wird aber wesentlich verbessert!