Die kompakte Schichtladeeinheit SOLexkombi ist eine vormontierte Einheit für energetisch optimierte Energieflüsse. Sie besteht aus einer solaren Übertragungsstation mit Schichtladung, einem modular erweiterbaren Heizungsverteiler für sowohl Heizkörper- als auch Fußbodenheizungsbetrieb sowie dem Verrohrungssatz und der für Standardsituationen fertig programmierten Heizungs- und Solarsteuerung.
Die Komponenten sind weitgehend vormontiert, sodass eine solare Heizzentrale in minimaler Zeit installiert werden kann. Das innovative System ist derart gestaltet, dass je nach Temperarturniveau des Solarkreises die Energie auf kürzest möglichem Weg zum geeigneten Verbraucher geleitet wird. Der Rücklauf des Heizkörperkreislaufes wird ohne Umwege gleich als Vorlauf für die Fußbodenheizung verwendet.
Erst die in der Heizung nicht benötigte Energie wird, selbstverständlich als Schichtladung, an den Puffer geleitet. Reicht der Solarertrag nicht vollständig für die Deckung der Heizlast aus, so wird von der fertig
vorprogrammierten Steuerung auch gleich die Nachheizanforderung gemanagt.
Als technische Möglichkeiten sind die Solarwärmepumpe HeatSOL, die alternativen Energieträger Stückgutholz, Pellets und Hackschnitzel sowie Öl/Gas/Fernwärme vorprogrammiert. Eine Nutzung überschüssiger Solarenergie zur Schwimmbaderwärmung ist ebenfalls in der Software berücksichtigt.
Prototyp Latentwärmespeicher
Im Haus der Solartechnik der Firma SOLution ist ein Prüfstand aufgebaut, welcher es ermöglicht, die eigenen Produkte weiterzuentwickeln und zu testen. Im Zuge der Forschungs- und Entwicklungsprojekte wird auch der Prototyp eines Paraffinspeichers vermessen.
Paraffinspeicher gehören zu der Gruppe der Latentwärmespeicher, welche zur Speicherung von Energie den Phasenübergang eines Materials nutzen. Diese Materialien werden auch als PCM, engl. Phase Change Materials bezeichnet.
In einem bestimmten, durch das Speichermedium festgelegten, Temperaturbereich kann mittels Paraffin eine größere Speicherkapazität erzielt werden als bei Wasser.
Forschungsprojekte mit Paraffinspeichern wie z.B. der TASK 32 konnten bereits darlegen, dass man bei geringen Temperaturdifferenzen (50° - 70°) nur 1/3 des Speichervolumens im Vergleich zu Wasserspeichern benötigt. Dies bietet den Vorteil eines geringeren Platzbedarfes.
Außerdem ist ein Latentwärmespeicher in der Lage die thermische Energie verlustarm über einen längeren Zeitraum zu speichern, sodass eine größere Phasenverschiebung von Angebot und Bedarf ermöglicht wird. Während ein konventioneller Wasserspeicher je nach Dimensionierung 2 bis 3 sonnenlose Tage überbrücken kann, wird von dem neuen Latentspeicher eine Speicherdauer von etwa 2 Wochen erwartet.
Die effiziente Nutzung der Solarenergie kann einen wirkungsvollen Beitrag zur Raumheizung bringen. Niedrigenergie-Häuser, deren jährlicher Heizenergiebedarf nur mehr 30 bis 70 kWh/m² beträgt, können so eine solare Deckungsrate von über 50 % erzielen.
Entdecken Sie die Welt von SOLution. Kommen Sie zu einem Besuch im Haus der Solartechnik vorbei – virtuell (www.hausdersolartechnik.at) oder real am Tag der offenen Tür am 16. Mai 2009. Erleben Sie Solartechnik von ihrer sonnigsten Seite.