Die (nicht nur) von der Apple-Fan-Community sehnsüchtig erwartete "Wunderwaffe" aus dem Hause Apple ist da. Steve Jobs stellte nun den neuen Tablet-PC, von dem bisher nicht einmal der Name bekannt war, dem Publikum vor.
Mittelding zwischen MacBook und iPhone
Das iPad verfügt über einen 25cm großen Bildschirm mit Touchscreen, der auch (wie das iPhone) mehrere Fingerberührungen gleichzeitig erfassen kann und auf dem Texte über eine virtuelle Tastatur im Querformat eingegeben werden können. WLAN und Bluetooth sind automatisch an Bord, einige Modelle verfügen auch über ein 3G-Modem, um über HSDPA-Verbindung in Internet einzusteigen. Je nach Ausführung stehen 16 bis 64 GB Speicherplatz zur Verfügung.
iBooks
Was die Inhalte betrifft, laufen einerseits sämtliche bekannten iPhone-Apps, andererseits soll "iBooks" zur DER neuen iPad-Applikation werden: In einem eigenen Bookstore (vergleichbar mit iTunes) können elektronische Bücher heruntergeladen und am Gerät gelesen werden. Bei der Akku-Dauer spricht Apple von bis zu 10 Stunden.
Obwohl das Gerät noch nicht auf dem Markt ist, gibt es bereits einige Kritikpunkte: So verfügt das Gerät über keinen Widescreen und ist nicht Multitasking-fähig, außerdem fehlen eine Kamera. Ob iBooks den Buchmarkt umkrempeln kann, wird ebenfalls bezweifelt, da der LCD-Bildschirm nicht unbedingt für stundenlanges Lesen geeignet ist.
Es bleibt also noch abzuwarten, wie erfolgreich Apple mit seiner neuen Erfindung sein wird, und ob diese langfristig unser mobiles User-Verhalten verändern wird. Dabei sollte man nicht vergessen: Anfang des letzten Jahrzehnts revolutionierte Apple mit dem iPod unsere mobilen Hör-Gewohnheiten, wie es davor nur dem Walkman von Sony gelungen war.