Steve Jobs ließ es sich nicht nehmen, das neue iPad selbst vorzustellen. Neben "erwartbaren" Verbesserungen (kleiner, schmäler, leichter) soll es vor allem ein Anreiz für Businesskunden sein, das Tablet öfter einmal dem Laptop vorzuziehen.
Schneller, schmäler
Das iPad 2 wird um ein gutes Drittel schlanker sein als sein Vorgänger, und soll flacher sein als das iPhone 4. Da es auch um 15 % leichter sein soll, dürfte die Handhabung vor allem im Freizeitbereich noch bequemer werden.
Für bessere Rechnerleistungen sorgt ein Dual-Core A5 Chip - Apple verspricht schnelleres Multitasking und Abspielen von Filmen, bzw. Spiele-Apps. Ebenfalls dem Freizeit zuzuordnen sind die beiden Kameras (Vorder- und Rückseite), die nun auch mit einer Geotagging-Funktion ausgestattet sind.
Für die berufliche Verwendung gibt es zwar keine revolutionären neuen Anwendungen (vor allem im Breich der Textverarbeitung wurden Schwächen beklagt), Apple plant aber rund um iPad und iPhone (bei den Smartphones ist im Firmenbereich nachwievor der Blackberry tonangebend) einen Wartungsservice für Firmenkunden. So sollen auch Konzerne zum Umstieg auf Apple-Produkte in der Verwaltung animiert werden.
Das neue iPad soll in Europa jedenfalls ab Ende März erhältlich sein, die Preise für die USA sind bereits bekannt, der Einstiegspreis soll bei rund 500 Dollar liegen.