Im Volksmund wird oft kaum unterschieden zwischen Kachelöfen und Heizkaminen einerseits und dem Schweden bzw. Kaminofen. Der Unterschied ist aber groß: Der Kachelofen speichert die Wärme und kann diese kontinuierlich abgeben. Ist er einmal auf Betriebstemperatur, genügt es, maximal ein bis zwei Mal pro Tag Holz nachzulegen. Kaminöfen hingegen geben die Wärme nur dann ab, wenn auch gerade das Feuer brennt. Die bekannten Zimmerkamine sind in diesem Sinn also tatsächlich mehr Zierde als effektive Heizform.
In Österreich zählt der Kachelofen zu den beliebtesten Heizformen: Laut Auskunft des Österreichischen Kachelofenverbands stehen in Österreichs Haushalten rund 450.000 Stück, jährlich werden 12.000 Anlagen installiert.