Kamineinsätze
Ein Kaminofen ohne gemauerten Außenmantel ist beweglich und kann bei einem Umzug mitgenommen werden.
Kamineinsätze bestehen in der Regel aus Gußeisen oder Stahlblech mit schamottier-tem oder mit gußeisernen Platten verkleidetem Feuerraum.
Soviel leisten Kaminöfen
Die Heizleistung eines Kaminofens ist von der Bauweise und der Größe abhängig. Je größer der Ofen und je geringer die Warmluft-Verteilungswiderstände sind, umso niedriger kann die Oberflächentemperatur sein, um dennoch die gewünschte Heizleistung zu erzielen. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Ofentemperatur, desto gesünder die Heizung. Bei geöffneten Feuerraumtüren erzielt der Kaminofen einen Wirkungsgrad von 40 bis 50 Prozent, bei geschlossenen Türen von 70 bis 90 Prozent.
Auch für Dauerbrand geeignet
Kaminöfen sind keine Dauerbrandöfen im eigentlichen Sinne, weil ihnen der Füllschacht fehlt. Dennoch halten heute die meisten Modelle 10 Stunden die Wärme, sodaß am Morgen auf der Glut des Vortages ein Feuer entfacht werden kann.
Gute Dauerbrandeigenschaften -3,5 Stunden bei Holzfeuerung - bedingen allerdings eine gute Verbrennungsluft-regulierung, gut" schließende Feuerraumtüren mit Dichtungsbändern und einen „Conterverschluß". Überdies müssen die Brennraumtüren und der Aschekasten dicht schließen.
Ein Langzeitbrand von 12 Stunden ist nur bei der Umstellung des Kaminofens auf Brikett- oder Kohlebrand oder mit Holz bei genügend großem Brennraum (bis 50 cm Scheitlänge) möglich.Bei den moderneren Modellen kann man mittels Thermostat die gewünschte Raumtemperatur einstellen. Ist diese Temperatur erreicht, so drosselt der Ofen die Heizleistung und verbraucht somit weniger Holz. Die Regelung von älteren Öfen ist etwas komplizierter.