LEDs verbrauchen noch weniger Energie als die anderen Leuchtmittel, da sie die Energie tatsächlich nur in Licht, und nicht auch in Wärme verwandeln. Nachdem es lange Zeit ökonomisch sinnlos war, weiße LEDs herzustellen, hat sich in den letzten Jahren auf diesem Gebiet einiges bewegt.
Zwar müssen nach wie vor mehrere LEDs in einer "Glühbirne" nebeneinander eingesetzt werden, um das Licht „Glühbirnen-mäßig“ bündeln zu können, doch die Technologie schreitet mit Riesenschritten voran.
So präsentierte etwa ein kalifornischer Hersteller im Frühjahr 2009 eine LED-Lampe die, bei einer Leistung von 7,5 Watt die Leuchtkraft einer herkömmlichen 60 Watt-Glühbirne erreicht. Eine Lebensdauer von 10 Jahren bei typischer Haushaltsnutzung soll dabei den hohen Preis von ca. 120 Dollar rechtfertigen.
Der Anschaffungspreis ist – neben einigen noch immer vorhandenen Unzulänglichkeiten bei der Lichtausbeute – auch das derzeit noch größte Manko der LEDs.
Leuchtdioden mit der Leuchtkraft einer 30 Watt Glühbirne kosten ca. 20 Euro, für das Äquivalent einer 70-Watt-Birne können auch schon einmal 50 Euro fällig werden. Vielen Kunden ist das, ungeachtet der längeren Lebensdauer und besseren Umweltverträglichkeit, noch zu viel.