Nachdem der Verkauf der „guten alten“ Glühbirne per EU-Verordnung in einem Zeitrahmen von 2009 bis 2012 verboten wird, kommt es in Österreich (ebenso wie in anderen Teilen Europas) zu regelrechten Hamsterkäufen.
Viele Verbraucher sehen die neue Regelung aus Brüssel mit größter Skepsis: Energiesparlampen erzeugen ein weniger angenehmes Licht, sind in der Anschaffung zu teuer, und darüber hinaus auch noch umweltschädlich in der Entsorgung, lauten die (Vor-)urteile, die für den Run auf die Glühbirnen sorgen.
Eine dritte Variante, Licht ins Dunkel zu bringen, biegt hingegen schön langsam auf die Überholspur ein: Die LED-Leuchte. Diese Leuchtdioden (LED=Licht Emittierende Dioden) basieren auf Halbleiterverbindungen, welche den Strom direkt in Licht umwandeln. Experten erwarten sich von dieser Technologie, die Verbraucher etwa von Fernsehern oder Handydisplays, aber auch von Ampelanlagen, kennen, eine Revolution im Bereich der Glühlampen.
LEDs verbrauchen noch weniger Energie als die anderen Leuchtmittel, da sie die Energie tatsächlich nur in Licht, und nicht auch in Wärme verwandeln. Nachdem es lange Zeit ökonomisch sinnlos war, weiße LEDs herzustellen, hat sich in den letzten Jahren auf diesem Gebiet einiges bewegt.