Die Massivbauweise:
Sogenannte Massivhäuser werden aufgrund der verwendeten Baustoffe als solche bezeichnet. D.h. sie haben grundsätzlich ein größeres Gewicht. Massivbaustoffe unterscheiden sich durch Druckfestigkeit, Wärmedämmfähigkeit, Rohdichte, Schallschutzeigenschaft und Wärmespeichervermögen.
Die Bauweisen sind meist kombiniert und reichen von Ziegelverbundbauweise bis hin zum Betonfertigbau. Für das Mauerwerk werden meist Ziegel oder Porenbeton als Bausteine verwendet. Andere Varianten sind z.B. Kalksandstein, Bims oder Leichtbetonsteine.
Bei Wand- und Dachelementen bieten sich häufig Leichtbetonfertigteile an, die sich durch gute Wärmedämmeigenschaften auszeichnen. Dächer werden in der Regel aus einem konventionellen Holzdachstuhl mit verschiedenen Unterdachkonstruktionen errichtet.
Vorteile Massivbauweise:
- Lange Lebensdauer
- Hohe Wertbeständigkeit
- Sehr guter Schallschutz
- Besserer Temperaturausgleich
- Hohe Flexibilität durch gemauerte Wände
Die Leichtbauweise:
Der Hauptbaustoff bei Häusern in Leichtbauweise ist Holz. Tragende Wandbauteile bestehen normalerweise aus Holzständern, die mit Holzwerkstoffplatten beplankt werden. Die nichttragenden Konstruktionen werden meist aus Gipsbauplatten gefertigt.
Am Üblichsten ist hier im Leichtbau die Holztafelbauweise. Im Unterschied zur Holzskelettbauweise wird hier die Last des Hauses von der kompletten Wand getragen. Obwohl Holz hier der Hauptbaustoff ist, sind Brandschutzbedenken unbegründet.
Für die Brandschutzqualität ist vor allem die äußere Bekleidung maßgeblich. Hier wirken Gipsbauplatten als Verkleidung als gute Brandschützer. Informieren sie sich hier trotzdem vor Vertragsabschluß, ob ein Gutachten oder Nachweis vorliegt und dieser der ÖNORM B 2310 entspricht.
Vorteile Leichtbauweise:
- Hoher Vorfertigungsgrad
- Geringe Wanddicken
- Schnelle Bauzeit
- Hohe Flexibilität durch gemauerte Wände
Die Fertigbauweise:
Der Unterschied zwischen einem massiven Fertighaus und einem schlüsselfertigen Massivhaus ist heute deutlich geringer, als vor einigen Jahren. Der umgangssprachliche Begriff Fertighaus ist nicht genau definiert, in der Bauindustrie redet man von der Fertigbauweise.
Und diese weist das komplette Spektrum zwischen hohem und niedrigen Vorfertigungsgrad auf. Dieser Grad ist je nach Konstruktionsweise variabel. Zunehmend werden auch im Massivbau vorgefertigte Elemente wie Decken oder Wandelemente eingesetzt.
Vorteile Fertigbauweise:
- Technisch ausgereifte, hochwertige Produkte
- Kurze Bauzeit
- Fixpreisgarantie
- Garantie auf das komplette Bauwerk
- Fertighausparks