Versicherungsunternehmen wie etwa die Wiener Städtische Versicherung versuchen, ihren Kunden die international boomende Sicherheitstechnologie „Mighty Dot“ schmackhaft zu machen. „Wir möchten allen unseren Haushalts- und Eigenheimkunden die Möglichkeit bieten, sich kostengünstig mit diesem effizienten Sicherheitssystem auszustatten“, sagt dazu Generaldirektor Günter Geyer.
Mit einem "Mighty Dot"-Set kann ein ganzer Haushalt mit den winzigen Sicherheitspunkten ausgestattet werden. Gute Erfahrungen hat der Versicherer bereits mit dem 5-prozentigen Rabatt gemacht, den er Kfz-Vollkasko-Kunden bietet, wenn das Fahrzeug mit Mighty Dots („M-DotDNA“) markiert ist. Bis zu 10.000 der ein Millimeter kleinen Plastikpunkte werden dabei auf das Auto gesprüht. Auf ihnen sind mit Laser eindeutige Identifikationsdaten eingebrannt. Wegen der schieren Zahl der versprühten Punkte ist es Dieben unmöglich, alle zu entfernen.
Bewährt im Kfz-Bereich
International hat sich das System bewährt: in Taiwan ist das Markieren von Autos seit einem Jahr vorgeschrieben. Eine Langzeitstudie hat ergeben, dass die Rate von nicht wieder aufgefundenen BMWs durch das Markieren um 79% sinkt.
Prämienrabatt?
Dasselbe System soll jetzt auch Wertgegenstände wie Laptops, TV- und Videogeräte, Fahrräder, Schmuck und Bilder schützen. Zusätzlich soll schon ein Warnaufkleber auf der Eingangstür Diebe abschrecken. Generali und Uniqa sehen Mighty Dot als erfolgsversprechendes System. Bei der Uniqa prüft man einen Prämienrabatt für so geschützte Kunden.
(Quelle: Medianet)