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Verlegung von Fliesen im Mörtelbett

Das Verlegen von Keramik-Fliesen im Mörtelbett erfordert etwas Übung und eine gute Vorbereitung. Verwendet wir Mörtelbett heute in erster Linie bei unebenen Betonböden. Dazu muss zuerst der Boden ausgehoben werden. Als erste Schicht wird eine Packlage aus grobem und anschließend aus feinem Kies ausgebreitet und glattgezogen. Abgedeckt wird das Ganze mit einer Schicht Magerbeton-Estrich, in dem eine Baustahlmatte eingelegt wird. Wenn auch diese Schicht glattgezogen ist, kann zum besseren Halt der Fliesen eine dünne Mörtelschicht aufgetragen werden.

Nichts für Heimwerker, da sollen Profis ran sonst ist alles schief.

2.
Mit der Richtlatte verteilt man gleichmäßig den feinen, mit Sand vermischten Kies, bis ein ebener Untergrund besteht. Darauf kommt Stück für Stück eine Schicht Mörtel. Immer nur soviel, wie man in etwa 20 Minuten fliesen kann.

3.
Mit dem Gummihammer werden die Fliesen auf das Mörtelbett festgeklopft. Sehr saugfähige Fliesen sollte man vorher wässern, das heißt solange in Wasser legen, bis sie keines mehr aufnehmen.
Eine dünne Mörtelschicht sorgt für die Haftung der Fliesen. Der Mörtel wird immer nur für eine Fliesenreihe ausgegossen.

4.
Ausgestrichen und verteilt wird der Mörtel mit der Glättekelle. Ein Schalbrett schützt die Knie des Verarbeiters vor dem feuchten Beton. Für den Kreisbogen werden die Fliesen in eine konische Form geschnitten. Legt man solche Ornamente, muss vorher ein Plan erstellt werden.

6.
Zum Schluss wird die überschüssige Fugenmasse sauber abgewischt. Der Zementschleier muss restlos entfernt sein

5.
Rechtzeitig bevor der Klebemörtel anzieht, prüft man, ob der bisher verlegte Boden auch eben ist. Mögliche Nuancen klopft man mit einem Brett plan.
Sind die Sockelplatten angebracht, kann einen Tag später mit dem Verfugen begonnen werden. Auch hier gilt: die Masse muss gut in die Fugen eingearbeitet und verteilt werden.

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Helmut Melzer
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