Der Newcomer unter den Grundrissen, ist eigentlich keiner. Offen waren schon die Steinzeitfeuerstellen, und vom Aufbau her sind offene Variationen nicht unähnlich. Meist tummelt sich in der Mitte ein Küchenblock, der - da variabel - alles beinhalten kann, was keinen direkten Wasseranschluss benötigt. Das restliche Umfeld wird durch die Raumgröße, den Raumschnitt und das persönliche Bedürfnis bestimmt.
Offene Küchen sind aber trotzdem der derzeitige Schlager in der Küchenplanung. Die Küche wird nicht mehr in einem eigenen Raum versteckt, sondern sie wird präsentiert. Die Funktion der Küche hat sich verändert, oder besser gesagt, die Küche ist wieder das geworden, was sie früher schon immer war: das Kommunikationszentrum der ganzen Familie.
Mit dem Trend des „cocoonings“ – dem sich Zurückzuziehen in die eigenen vier Wände – und des „homings“ – dem Festfeiern mit Freunden zu Hause – hat die Küche wieder ihre ehemalige Bedeutung erhalten.
Tipp: Vorsicht mit den eigenen Wunschvorstellungen. Natürlich schaut die offene Variante grundsätzlich sensationell aus, aber sie ist extrem von der Raumgröße abhängig. In den durchschnittlichen Küchengrößen ist sie meist nicht gut umsetzbar. Für Wohnküchen kommt sie schon eher in Frage.