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Echte Lagerfeuerromantik im eigenen Wohnzimmer

Offene Kamine funktionieren nur dann richtig, wenn unter dem Feuer eine Frischluftzufuhr von außen vorgesehen ist. Nur bei sehr großen Räumen kann man allenfalls davon absehen.

 

Um die heiße Abluft, die etwa 70% der Wärme enthält, zu nutzen, gibt es bereits patentierte Geräte, die diese Wärme für Heizzwecke nützen. Sowohl Kachelöfen wie auch offene Kamine werden von Hafnern, bzw. Heizungsbauern angefertigt und aufgestellt.

Die Größe der Öfen, ihr Aussehen und ihre erforderliche Heizleistung sind von der Raumgröße abhängig und müssen natürlich auf diese abgestimmt werden. Die Auswahl der Kachelformen und deren Farbe wie auch der Aufbau und die Form des offenen Kamins kann nach vielen vorhandenen Beispielen erfolgen.

 

Man kann die Formgebung aber auch mit dem Hafner besprechen, in deren Reihen oft wahre Künstler anzutreffen sind. Sowohl bei Ofenkacheln wie auch bei Schamotteteilen für offene Kamine hat sich heute bereits eine leistungsfähige Industrie etabliert, die ihre Bauteile zur Vereinfachung der Arbeit des Hafners anbietet.

Kaminöfen

Das Heizen mit Holzöfen wird immer beliebter. Ein besonderer Hit dabei sind Holzdauerbrandöfen und Kaminöfen.

 

Ein Zwischending zwischen einem offenen Kamin und einem Heizgerät sind die guss- oder schmiedeeisernen Holzöfen.Solche Öfen, ob modern oder nostalgisch im Aussehen, schaffen bis zu 300 m³ Rauminhalt. Ihre Türen lassen sich weit öffnen, und man sieht das Feuer wie bei einem offenen Kamin.

 

Ein Großteil der Wärmeabgabe erfolgt als Strahlungswärme; aus diesem Grund sind die Geräte auch durchwegs schwarz, weil dadurch die Strahlungsabgabe erhöht wird. Die Anschaffung sowohl von Kachelöfen wie auch von schmiedeeisernen Holzöfen wird durch öffentliche Zuschüsse begünstigt.

Holzdauerbrandöfen
Bei einer Wohnung mit bestehender Zentral- oder Fußbodenheizung zahlt sich eine Anschaffung eines Holzdauerbrandofens auf jeden Fall aus, und man kann bei permanenter Heizung 60 bis 80% der Heizkosten einsparen.

 

Kernstück dieser Holzdauerbrandöfen sind neben vielen anderen technischen Raffinessen - vor allem die geschlichteten Magnesitsteine. Im Vergleich zum bisher verwendeten Schamott speichert Magnesit die Wärme wesentlich besser und hat eine viel größere Lebensdauer. Der Ofen muss nur alle zwölf Stunden mit Holz versorgt werden, die Aschenentfernung genügt einmal im Monat.

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Helmut Melzer
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