Große Unternehmen haben das Potential der Innenbegrünung erkannt, weshalb die Begrünung der Büros fester Bestandteil eines breit angelegten Gesundheitsmanagements ist.
Was gemeinhin bekannt war, ist auch wissenschaftlich erhärtet: Studien von der landwirtschaftlichen Universität Norwegen, der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau und der Technologischen Universität Sydney haben eine Verbesserung des Wohlbefindens von Beschäftigten in begrünten Büros nachgewiesen. Die einfache Formel lautet: Grünpflanzen können wahre Wunder wirken. Je mehr Pflanzen, desto größer der gewünschte Erfolg.
Weniger Krankheiten
Büropflanzen lohnen sich: Die Arbeitsumgebung wird durch Pflanzen wesentlich verbessert. Arbeitet man in bepflanzten Räumen, ist man resistenter gegen Krankheiten und messbar leistungsfähiger. So vermindern sich in begrünten Büros mit hoher Luftfeuchtigkeit die Krankheitstage um bis zu 3,5 Tage pro Mitarbeiter. Einige über das Büro verteilte Pflanzen sind natürlich noch keine Raumbegrünung - aber sie sind ein Anfang.
Für die optimale Nutzung von Grünpflanzen sollten Fachleute herangezogen werden. Vor allem Grünpflanzen werden als Bestandteil von Einrichtungen unterschätzt, wenn nicht sogar belächelt. Dabei wirkt das kostengünstige Grün als natürlicher Schalldämmer und Luftbefeuchter, Pflanzen und Blumen verbrauchen Kohlendioxid und liefern Sauerstoff, kurz: Sie verringern gesundheitsschädigende Faktoren.