Schützen Sie Ihre Holzbauteile für ein langes Leben
Oft entstehen Schäden am Dachtragwerk durch faules Holz an undichten Stellen. Besonders in An- und Abschlussbereichen wie Kamine, Dachfenster, Gaupen usw. können Pilze in Verbindung mit Feuchtigkeit zum Problem werden. Gutmütige Pilze verfärben nur das Holz, bösartige zerstören es.
Ist das Holz nur leicht von einem Pilz befallen, dann kann es oft genügen das befallene Holz austrocknen zu lassen. Eventuell mit einem Heizstrahler. Die Ursache des Pilzbefalles, meist eindringende Feuchtigkeit, muss aber beseitigt werden.
Bei starkem Pilzbefall muss die beeinträchtigte Tragfähigkeit des beschädigten Holzes wieder hergestellt werden.
Befall durch Insekten
Holz kann natürlich auch von Insekten befallen sein. Ist dieser Befall gering, dann kann man sich hier durch Abschlagen der befallenen Stelle mit einer Axt oder Abbürsten mit einer Stahlbürste helfen. Danach kann das Holz mit einem chemischen Bekämpfungsmittel behandelt werden.
Mögliche Bekämpfungsarten
• Hydrogenfluorid-Salze sind als chemische Bekämpfungsmittel noch am wenigsten gefährlich.
• Auch eine Heißluftbehandlung stellt eine ungiftige und durchaus wirksame Bekämpfungsmaßnahme dar. Eine Spezialfirma dichtet den Dachraum ab und führt erhitzte Luft zu. Die Prozedur dauert bei 55°C rund eine Stunde, dann sollten die Insekten vernichtet sein.
• Mit gebohrten Löchern arbeitet man beim Injektionsverfahren. Je nach Holzstärke werden hier alle 20 bis 30 cm Löcher in das befallene Holz gebohrt. Durch spezielle Kunststoffdübel wird dann mit großem Druck das Injektionsmittel eingepresst.