Als Planer sollten Sie sich jemanden aussuchen, der ihnen von Bekannten empfohlen worden ist, oder der Ihnen sonst positiv aufgefallen ist. Sind Sie sich Ihrer Sache nicht sicher, kontaktieren Sie mehrere Planer, lassen Sie sich fertige Projekte zeigen und klären sie ab, ob die Chemie stimmt.
Auch beim besten Einvernehmen mit dem Planer bestehen zwischen Ihnen und Ihm gewisse Interessensgegensätze: Sie wollen ihr Haus geplant und gebaut bekommen, Ihnen schwebt vor etwas zu bauen, sie brauchen die Arbeit des Planers. Der Planer hingegen macht diese Arbeit nicht zum ersten Mal, er hat eine Ausbildung und sicher mehr Erfahrung als Sie. Möglicherweise möchte er das Gebäude eher für sich als für Sie bauen, und das noch dazu auf Ihre Kosten!
Ein guter Planer wird sich Zeit für Sie nehmen und mit Ihnen das Projekt entwickeln. Jede Phase der Entwicklung sollten Sie sich genau erklären lassen, sowohl wörtlich als auch durch planliche Darstellungen und Modelle. Verlangen Sie klare Aussagen zu den zu voraussichtlichen Kosten. Jede Planungsphase wird durch eine Freigabe von Ihnen abgeschlossen. Lassen Sie sich nicht dazu drängen, falls die Ziele nicht erreicht wurden.
Bedenken Sie jedoch, dass sie den Planer auch bezahlen müssen. Änderungen an der Planung werden je nach Planungsphase unterschiedlich verrechnet. Sie sollten nicht bereits gefällte Entscheidungen widerrufen, da Sie dann möglicherweise für Planungsänderungen zusätzlich zahlen müssen.