Letztes Jahr waren die Prognosen des VÖB nach seiner jährlichen Erhebung unter den Mitgliedern "vorsichtig optimistisch". Ähnlich sieht es auch heuer aus, die Betonung liegt diesmal aber schon mehr auf "optimistisch".
Umsätze steigen
Zwar gaben zwar rund 30% der Befragten an, die Umsäze wären im vergangenen Jahr zurückgegangen, 35 % konnten aber Gegenteiliges vermelden (bei 16 % handelte es sich sogar um ein Wachstum von 6 bis 10 %). Für 29 % verlief 2010 immerhin nicht schlechter als das Jahr davor.
Mehr Selbstvertrauen als Vertrauen in die Branche
Ein interessantes Ergebnis der Umfrage: Zwar sind die meisten optimistisch was die Entwicklung des eigenen Unternehmens betrifft (knapp 23 % gehen davon aus, ihre Umsätze steigern zu können), der gesamten Beton- und Fertigteilbranche wird hingegen weniger zugetraut: Fast 55 % fürchten, dass sich das Geschäftsjahr 2011 wenig zufriedenstellend für die gesamte Branche entwickeln wird.
VÖB-Präsident Bernd Wolschner macht vor allem die fehlenden Großprojekte seitens der öffentlichen Hand dafür verantwortlich: "Solange nur Private investieren, kann sich die Branche nicht nachhaltig erholen. Durch private Aufträge und Bauvorhaben kann das Volumen öffentlicher Aufträge und Großprojekte einfach nicht gedeckt werden. "
Verschiedene Gründe für erfolgreiches Jahr 2010
Von den Unternehmen die sich im Vorjahr umsatzmäßig verbessern konnten erreichte dies die meisten (35 %) durch die Akquirierung neuer Kunden, knapp 17 % durch einen Ausbau des eigenen Leistungs- und Produktangebots. Immerhin 13 % führten die eigene Verbesserung aber auf neue Geschäftsfelder zurück.