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Putzträger, Putzarmierungen und Einbauteile

Eine wichtige Voraussetzung für eine optimale Funktion des Putzes ist seine Haftung auf dem Untergrund. Dies wird in der Regel durch Nässen, Aufbringen von Vorspritzern, Haftbeschichtungen, Aufrauen usw. erreicht. An bestimmten Stellen wo kein Haftgrund erreichbar ist (z.B. bei Rohrleitungen, Holz- und Stahlkonstruktionen müssen Putzträger oder Putzarmierungen verwendet werden.

Putzträgerausführung
Folgende Materialien werden als Putzträger verwendet:

  • Drahtziegelgewebe sind mit einem Drahtgitter verbundene Ziegelkörper
  • Metallgewebe ist ein elastische Gewebe aus Bandstahl oder Bandeisen, 0,2 bis 0,5 mm dick
  • Lochbleche
  • Gittergewebe aus verzinkten Drähten
  • Drahtgitter
  • Schilfmatten: dieser klassischer Putzträger wird heute nur noch bei historischen Sanierungen verwendet
  • Holzwolle-Leichtbauplatten, zement- oder magnesitgebunden werden mit Klebemörtel dicht gestoßen verlegt,  Fugen und Anschlüsse werden bandagiert.
  • Holzwolle-Leichtbauplatten sind dreischichtigen Holzwolleplatten mit einem Dämmstoffkern werden als zusätzliche Wärmedämmung mit Klebemörtel fugendicht verlegt, Fugen und Anschlüsse werden bandagiert

 

Folgende Materialien werden als Putzarmierung verwendet

  • Drahtgitter
  • Glasgewebe 


Einbauten
Zum Schutz der Oberfläche des Putzes und für den Putz selber sind Einbauten an gefährdeten Stellen wie z.B. Außenecken, Fugenausbildungen, Gebäudedehnfugen usw. erforderlich:

  • Fugen und Anschlüsse werden zur Vermeidung von Rissen mit einer Putzbewehrung  aus Drahtbändern, Glasvliesbändern, Jutebändern etc. versehen
  • An Kanten und Ecken werden  Kantenschutzprofilen aus feuerverzinktem Stahlblech, Aluminium, Kunststoff, nichtrostendem Stahl (Edelstahl) eingeputzt
  • Bei Gebäudedehnfugen werden spezielle Dehnfugenprofile mit elastischen Abdichtungen aus verzinktem Stahlblech, Aluminium,  Kunststoff, nichtrostendem Stahl (Edelstahl) eingeputzt

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Helmut Melzer
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