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Was soll erledigt werden?

Wo? (PLZ)



Die richtige Mischung
Saatgut neigt - wie alle festen Gemenge - gerne dazu, sich bei der geringsten Erschütterung umzuverteilen. Leichtere Samen steigen auf, schwere sinken ab. Dadurch wird das spätere Rasenbild ungleichmäßig.

Achten Sie daher unbedingt darauf, das Saatgut zwischendurch immer wieder ordentlich durchzumischen!
Ihr Freund, die Rasenwalze

Fast geschafft - nach kurzer Vorbereitung darf gesät werden

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Rasen nach der Aufbereitung des Unterbodens (des so genannten Planums) unregelmäßig dicht ist. Er wird sich höchstwahrscheinlich an einigen Stellen etwas gesenkt haben, an anderen Fleckchen haben sich (die Natur ist schneller, als man denkt) findige Unkräuterchen angesiedelt.

Deshalb empfiehlt es sich, der zukünftigen Kulturfläche noch einmal mit Holzrechen (Unkraut und Lockerung) und Rasenwalze (Verdichtung an allzu lockeren Stellen) zu Leibe zu rücken. Ganz wichtig: Diese Arbeiten sollten nur bei vollständig trockenem Boden durchgeführt werden!

An dieser Stelle weisen wir auf eine gängige und Erfolg versprechende Alternative zur Aussaat hin: den Roll- oder Fertigrasen

Sind diese Arbeiten abgeschlossen, wird es ernst: Es darf gesät werden. Um eine gleichmäßige Aussaat zu erleichtern, sollte sie vorwiegend bei windstillem und trockenem Wetter durchgeführt werden.

Variante 1 - die Handaussaat

Diese Methode, so naturverbunden und "ehrlich" sie anmutet, erfordert doch viel Fingerspitzengefühl und ein Quentchen Erfahrung. Mit gleichmäßig schwingenden Handbewegungen das Saatgut wirklich gerecht zu verteilen, ist nicht jedermanns Sache.

Wir empfehlen, vorher auf einer abgegrenzten Fläche von 1x1m eine Testaussaat vorzunehmen. Wenn man den Dreh dann raus hat, kann auch auf der restlichen Fläche nach Herzenslust losgelegt werden. Bei wirklich großflächigen Aufgaben empfiehlt es sich unter Umständen, die Fläche in kleiner Parzellen abzuteilen und das Saatgut entsprechend zu portionieren.

Variante 2 - der Streuwagen/die Maschinensaat

Es ist sicher keine Schande, sich bei einer heiklen Angelegenheit wie der Rasensaat der Vorzüge der modernen Gartentechnik zu bedienen. Ab ca. 5 Euro am Tag kann ein Streuwagen im Fachhandel oder im Baumarkt angemietet werden.

Bei der Streuwagen-Saat ist es üblich, kreuzweise Bahnen zu legen. Auf diese Weise wird das Gut gleichmäßiger verteilt, Fehlstellen werden vermieden.

Die Saatmaschine erledigt überhaupt gleich das Vorkrümeln, Ansäen und Vorwalzen in einem Arbeitsgang und arbeitet vollkommen gleichmäßig. Eine großartige Alternative, die Zeit und Nerven spart.

Walzen und Wässern

Grassamen keimen am liebsten 1cm tief im Boden verborgen. Tiefer sollten sie nicht ausharren müssen, da ihnen sonst das notwendige Licht fehlt.

Hier kommt wieder unser treuer Freund, der Holzrechen zum Einsatz. Mit ihm können die sichtbaren Grassamen in den Boden eingearbeitet werden.

Anschließend wird der Baby-Rasen noch abgewalzt und bewässert.

Als Bewässerungs-Faustregel kann gelten:

  • Bei trockenem Wetter 1 bis 2 Mal täglich mit ca. 5 Liter pro Quadratmeter wässern, zwei Wochen lang
  • nach zwei Wochen 2-3 Mal pro Woche mit 10-20 Liter pro Quadratmeter wässern
  • Am besten wässert es sich am frühen Morgen oder späten Abend
  • Die Wässerung sollte so regelmäßig wie möglich erfolgen - zeitlich wie mengenmäßig

Sollten sich Lücken im frischen Rasen zeigen, müssen diese unbedingt spätestens zwei Wochen nach der ersten Aussaat nachgesät werden!

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