Großer Boom bei Mietwohnungen im 6. und 7. Bezirk
Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Bezirke stehen Mariahilf (6) und Neubau (7), dicht gefolgt von der Josefstadt (8), Alsergrund (9) und Penzing (14). Weniger beliebt ist der 22. Bezirk. Wichtig ist den Wienern vor allem Zentrumsnähe bzw. schnelle Erreichbarkeit durch günstige Verkehrsanbindung und die ruhige (Grün-) Lage. Stark in den Hintergrund getreten - sowohl bei Miet- als auch bei Eigentumswohnungen - sind der 1., 2. und 12. Bezirk.
Auf der Suche nach niedrigen Mieten, sind Sie im 20. Bezirk (6,72 Euro/m²), gefolgt vom 11. und 15. Bezirk, goldrichtig. Innerhalb des Gürtels liegen Leopoldstadt (2), Landstraße (3) und Margareten (5) noch im günstigen Bereich, hingegen ist der 9. Bezirk - neben der Wiener Innenstadt - mit einem Quadratmeterpreis von € 9,07 der teuerste Wohnbezirk innerhalb des Gürtels.
In Bezirken, in denen viele Neubauprojekte realisiert werden, steigt auch der Mietpreis an. Beispielsweise verzeichnen Favoriten (10), Simmering (11) und Hernals (17) eine Steigerung von bis zu 12%. Auch im 5. Bezirk stiegen die Preise um 16% und in Ottakring (16) sogar um +22 %.
Bei den Eigentumswohnungen sieht die Lage folgender Maßen aus:
Die bisher günstigsten Wohnbezirke Wiens ziehen preislich stark an. Wien Favoriten (10) z.B. verzeichnet eine Steigerung des Quadratmeterpreises um 10 %, und auch der 12. Bezirk und der 15. Bezirk legten preislich zu. Die Wiener Nobelviertel (18. und 19. Bezirk) halten sich dagegen konstant, ebenso Wien Neubau (7), Margareten (5) und die Josefstadt (8).
Einbußen im Quadratmeterpreis verzeichnen hingegen der 2., 4. und 6. Bezirk. Teurer wurde hier vor allem der 9. Bezirk.