Bei Baumaßnahmen, aber insbesondere bei Fenstersanierungen, kommt es immer wieder zu Glasbrüchen. Unabhängig davon ist ein Teile der Sanierungsleistung bei Fenster und Fenstertüren ein Übergehen der Verglasungen und der Glasdichtungen bzw. Verkittungen.
Überlegen Sie sich, ob Sie nicht im Zuge der Glaserarbeiten durch höherwertige Gläser die Wohnqualität z.B. Wärmeschutz, Sonnenschutz, Schallschutz, Einbruchschutz etc. erhöhen wollen.
Instandsetzung
Z.B. nach Fertigstellung der Instandsetzungsarbeiten durch Tischler-, Schlosser-, Beschlagschlosserarbeiten etc. werden schadhafte und lockere Glasverkittungen vollständig entfernt und nach dem Reinigen, Imprägnieren und Grundieren (bei Holz) bzw. Rostschutzanstrich (bei Metall) der Glasfalze, erneuert. Restliche Glasverkittungen, die Fugen und Risse aufweisen, werden grundiert und mit Kitt überzogen. Anschließend werden die Neu- bzw. Reparaturverglasungen durchgeführt.
Umglasen
Bei wertvolle oder erhaltungswürdigen Gläsern ist es angebracht, dass diese vor den Instandsetzungsarbeiten, aber auch bei eventueller Gefährdung durch andere Arbeiten, De- und Wiedermontiert (umgeglast) werden.
Dabei werden die Gläser vorsichtig aus dem Rahmen ausgelöst, die Falze werden gereinigt, die Gläser werden an einem sicheren ort zwischengelagert und nach Beendigung der Arbeiten vor der Beschichtung wieder eingesetzt, befestigt und abgedichtet.
Abdichten
Das Abdichten der Gläser erfolgt z.B. mit erhärtendem Dichtstoff (Kitt, bei Metallfenstern mit Miniumbeigabe), plastischem Dichtstoff, elastischem Dichtstoff auf Silikon- oder Polysulfidbasis, zähplastischem und lösungsmittelhältigem Dichtstoff auf Acrylharzbasis, Verglasungsprofilen bei Trockenverglasung.