Der perfekte Zeitpunkt eine Dämmung zu setzen oder zu sanieren ist dann, wenn ohnehin Instandsetzungen zu tätigen sind, da dann nur die Zusatzkosten der Wärmedämmung anfallen. Die Vorteile einer ordentlichen Dämmung liegen klar auf der Hand:
- Weniger Energieverbrauch
- Wertsteigerung bzw. Werterhaltung
- Steigerung von Wohnbehaglichkeit und Komfort
- Sie leisten einen Beitrag zum Umweltschutz
Die richtige Reihenfolge für die perfekte Dämmungssanierung:
- Die oberste Geschoßdecke: Das Dämmen der obersten Geschoßdecke ist meist sehr einfach und kann oft in Eigenleistung bewerkstelligt werden. Die Kosten sind gering, die Wirkung groß. Man sollte mindestens 20 cm Dämmstoff aufbringen, bei der Verlegung zwischen Latten eher 25 cm.
- Fenstersanierung: Das Sanieren der Fenster ist nicht immer mit dem Tausch der Fenster gleichzusetzen. Oft genügt ein Nachstellen der Beschläge zur Verbesserung der Dichtheit, oft genügt auch ein Glastausch bei älteren Kunststofffenstern, bei denen der Rahmen noch in Ordnung ist.
- Kellerdecke: Die Kellerdecke wird am einfachsten von unten her gedämmt. Dies schafft Abhilfe bei kalten Böden und verbessert den Wirkungsgrad älterer Fußbodenheizungen, weil dadurch oft die Vorlauftemperatur reduziert werden kann. Es sollten 10 cm Dämmstärke angestrebt werden.
- Außenwände: Aus Kostengründen bei der Fassadenrenovierung mitmachen. Kostet zwar im Vergleich zu anderen Maßnahmen mehr, bringt aber auch am meisten. Mindestens 12cm Dämmstoffstärke sind empfehlenswert.